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Montag, der 4. Februar 2002, 22:09 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Nochmal Hallo, Herr Hübner,

Zur Thematik der Ureinwohner Amerikas fand ich noch einen anschaulichen Text...

Zitat:

Die erste grosse Reise des Papstes. Am 25. Januar 1979 ging Johannes Paul II. in der Dominikanischen Republik, auf der Insel Haiti, zu Boden, richtete sich auf und sagte: "Herr Präsident, liebe Brüder im Bischofsamt, liebe Brüder und Schwestern! Ich danke Gott, daß er mir gestattet, dies Stück amerikanischer Erde...zu betreten"; "hierherzukommen: auf dem Weg, den die ersten Glaubensboten nach der Entdeckung des Kontinents einschlugen..."
"Hier", bestätigt ein Augenzeuge, der spanische Dominikaner Bartolomé de Las Casas, später Bischof von Chiapas: "ging das Metzeln und Würgen unter jenen unglücklichen Leuten an." - "...und wir können dieses Werk heute nur mit Bewunderung und Dankbarkeit betrachten", sagte der Papst. "Die Christen" schreibt Las Casas, "drangen unter das Volk, schonten weder Kind noch Greis, weder Schwangere noch Entbundene, rissen ihnen die Leiber auf und hieben alles in Stücke, nicht anders, als überfielen sie eine Herde Schafe..." - "...um Christus, den Erlöser, zu verkünden", frohlockte der Papst, "um die Würde der Eingeborenen zu verteidigen, für ihre unantastbaren Rechte einzutreten", "das Reich Gottes... bei euren Vorfahren präsent zu machen".
"Sie wetteten miteinander, wer unter ihnen einen Menschen auf einen Schwertstreich mitten voneinander hauen, ihm mit einer Pike den Kopf spalten oder das Eingeweide aus dem Leibe reißen könne." "Seitdem", jubelte der Papst, "öffnete sich dieses geliebte Volk hier dem Glauben an Jesus Christus." "Neugeborene Geschöpfchen", berichtet Las Casas, "rissen sie bei den Füßen von den Brüsten ihrer Mutter und schleuderten sie mit den Köpfen wider die Felsen." "Gepriesen sei der Herr, der mich hierher geführt hat", rief der Papst... "Andere schleppten sie bei den Schultern durch die Straßen, lachten und scherzten dazu, warfen sie endlich ins Wasser und sagten Da zapple nun, du kleiner schurkischer Körper" - "... wo für diesen Kontinent zu Gottes Ruhm und Ehre die Zeit des Heiles begonnen hat..." "Andere ließen Mutter und Kind zugleich über die Klinge springen..." - "...wo das erste Kreuz aufgepflanzt, die erste Messe gelesen und das erste Ave Maria gebetet wurde."
"Sie machten auch breite Galgen, so, daß die Füße beinahe die Erde berührten, hingen zu Ehren und zur Verherrlichung des Erlösers und der zwölf Apostel je dreizehn und dreizehn Indianer an jedem derselben, legten dann Holz und Feuer darunter, und verbrannten sie alle lebendig" - "...in der Tat die Gnade und eigentliche Be-rufung der Kirche", meinte der Papst. "Sie ist da, um zu evangelisieren." [....]
Große und Edle brachten sie gewöhnlich folgendergestalt um: Sie machten Roste von Stäben, die sie auf Gabeln legten, darauf banden sie die Unglücklichen fest und machten ein gelindes Feuer darunter, bis sie nach und nach ein jämmerliches Geschrei erhoben und unter unsäglichen Schmerzen den Geist aufgaben... Alle diese hier beschriebenen Greuel, und noch unzählige andere, habe ich mit eigenen Augen gesehen."
"In verhältnismäßig kurzer Zeit haben die Glaubensboten ganz Santo Domingo...erfaßt", predigte der Papst. "Menschen, die es vor allem zu den Schwachen und Hilflosen hinzog, zu den Eingeborenen... Daraus entwickelte sich später unter Francisco de Vitoria das erste internationale Recht."
Bischof Las Casas: "Da nun alles, was fliehen konnte, sich in den Gebirgen versteckte und auf die steilsten Felsen klimmte, um diesen grausamen, gefühllosen, den Raubtieren ähnlichen Menschen zu entrinnen, so richteten diese Würger, diese Todfeinde des Menschengeschlechtes, ihre grimmigen Jagdhunde dergestalt ab, daß sie jeden Indianer, dessen sie nur ansichtig wurden, in kürzerer Zeit, als zu einem Vater Unser erforderlich ist, in Stücke gerissen; die vom größerem Schlage fingen die Indianer wie wilde Schweine und fraßen sie auf."
Papst Johannes Paul II.: "Wenn wir hier verdienten Dank aussprechen müssen an jene, die den Samen des Glaubens zuerst ausgestreut haben, so hat er an erster Stelle den religiösen Orden zu gelten, die sich ganz der Aufgabe der Evangelisierung gewidmet haben, auch wenn es sie Opfer bis zum Martyrium kostete..."
Bischof Las Casas: "Da nun die Indianer, welches jedoch nur ein paarmal geschah, einige Christen in gerechtem und heiligem Eifer erschlugen, so machten diese das Gesetz unter sich, daß allemal hundert Indianer umgebracht werden sollten, so oft ein Christ von ihnen getötet wurde..."
Papst Johannes Paul II.: "So war die Kirche auf dieser Insel die erste Instanz, die sich für Gerechtigkeit einsetzte und die Rechte der Menschen...". Kennt Karol Wojtyla nur katholische Kirchengeschichte? [...]

Die Insel Haiti, bei Ankunft der Katholiken von einem hochstehenden Indianervolk besiedelt, hatte etwa 1.100.000 Einwohner; 1510 noch 46.000, 1517 noch 1.000. "Hier wurde unter Schwierigkeiten und Opfern Schönes erreicht", sagte der Papst. "Hier wird heute Christus bezeugt...". "Das allein zählt. Ihre Macht! 95 Prozent der Bevölkerung [...] sind nun römisch-katholisch"

- Und da sagt man, Geschichte wiederholt sich nicht! Doch, und zudem lernt man nichts daraus...

Montag, der 4. Februar 2002, 21:54 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: worldsherold@aol.com
Homepage: http://www.worlds-herold.de

Wer im Steakhouse sitzt, sollte nicht mit Schweinen werfen.... ach Jungs... Schüppchen und Lolly reicht

Montag, der 4. Februar 2002, 21:51 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

... ich werfe doch schon! :-)))

Montag, der 4. Februar 2002, 21:23 Uhr
Name: M.
E-Mail: keine E-Mail
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...nichts als alte Kamellen!

Zitat von H. F. am Freitag, der 1. Februar 2002, 14:38 Uhr in diesem GB zu den dortigen Darstellungen.

Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein.

Montag, der 4. Februar 2002, 20:32 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Hallo Herr Hübner,

vorab vielen Dank fuer die konstruktive Kritik.

Aber ich habe etwas dagegen, wenn jemand die Wahrheit, die uns eindeutig bekannt ist verdreht.

Wie wiederholt gesagt:
"Wahrheit ist die Erfindung eines Luegners"
(Heinz von Foerster)
Ich bevorzuge den Termini: REALITAET, FAKTEN, TATSACHEN...

Ich hoffe, dass diese Seite inhaltlich verbessert wird.

Wir arbeiten daran.
Eines wollen wir mit Sicherheit nicht: Die "offiziell" niedergeschriebene Historie hier ein x-tes mal wiedergeben.

"Die meisten Historiker breiten den Dreck der Vergangenheit aus, als waere er der Humus fuer kuenftige Paradiese [...] Geschichtsschreibung: der Umatz von Blut in Papier. Und von Papier in Blut. Schriebe man anders Geschichte, wuerde sie nicht anders gemacht?"

Herr Hübner, zu unserem besseren Verstaendnis nachstehend ein geraffter historischer Diskurs in exemplarischer Zitat-Form einiger ehemaliger Zeitgenossen zur Haltung der Kirche, des Klerus und des Papstes während des Weltkrieges II. und der Judenverfolgungen im Hitlerreich (Quellennachweise liegen vor).

Zu Polen: "In dieser entscheidenden Stunde ermutigen und ermahnen wir unsere katholischen Soldaten aus Gehorsam zum Fuehrer (!), ihre Pflicht zu tun und bereit zu sein, ihre ganze Person zu opfern." Gemeinsames Wort der deutschen Bischoefe, Martinusblatt, 17. September 1939 (am 01.09.1939 war Hitlers Ueberfall auf Polen). "Nach der Niederlage Polens feierten die Bischofszeitungen begeistert den Sieg, sprachen von gerechter Verteilung des notwendigen Lebensraumes (siehe auch Abessinienkrieg, Duce), vom Recht des deutschen Volkes auf Freiheit, von einem heiligen Kampf, ermahnten jedermann, aus religioeser Ueberzeugung Hitlers Heeren beizustehen etc., der Episkopat ließ sieben Tage hintereinander zwischen 12 und 13 Uhr von allen Kirchen ein Festgelaeut erschallen, ja Kardinal Faulhaber zelebrierte, nach dem missglueckten Attentat am 8. November, in der Muenchner Frauenkirche einen feierlichen Dankgottesdienst und beglueckwuenschte mit saemtlichen bayerischen Bischoefen Hitler zu seiner Errettung." - "Auch der Paepstliche Nuntius ueberbrachte ausser der Anteilnahme des diplomatischen Korps die persoenlichen Glueckwuensche von Pius XII. [1939-1958] zur wunderbaren Errettung des Fuehrers in Muenchen".

Zu Italien: "... mit ihrem Blute die treue Pflichterfuellung zu besiegeln". Aufruf der vatikanischen Jesuitenzeitschrift CiviltÓ Cattolica an alle Italiener beim Kriegseintritt Italiens.

Zum Angriff auf England: "Die englischen Plutokraten...denken nicht an den goettlichen Erloeser Jesus Christus, wenn sie vom Christentum sprechen...[ ]. Hoert mir also auf mit dem englischen Christentum, es hat nichts mit dem goettlichen Heiland zu tun! Und so geschieht ihm recht, was ihm jetzt geschieht". "Katholisches Kirchenblatt fuer das noerdliche Muensterland" mit Billigung des "Loewen von Muenster", des Bischofs Graf Galen.

Zu Russland: "Wir haben immer wieder und noch im Hirtenbrief des Sommers unsere Glaeubigen zu treuer Pflichterfuellung, zu tapferem Ausharren, opferbereitem Arbeiten und Kaempfen im Dienste unseres Volkes in schwerster Kriegszeit eindringlichst aufgerufen. Mit Genugtuung verfolgen wir den Kampf gegen die Macht des Bolschewismus...". Alle deutschen Bischoefe am 10. Dez. 1941.

Zu Kroatien: "Es ist keine Suende mehr, ein siebenjaehriges Kind zu toeten, wenn es gegen die Gesetzgebung der [kroatischen und katholischen] Ustaschen verstoesst. Obwohl ich das Kleid des Priesters trage, muss ich oft nach dem Maschinengewehr greifen". Der katholische Geistliche Dionis Juricev. - "Alle Serben in moeglichst kurzer Zeit zu toeten. Das ist unser Programm". Der Franziskanerpater und Zivilgouverneur Simic.

Zu Deutschland: "Wir lehnen jede staatsfeindliche Handlung oder Haltung...strengstens ab". Denkschrift der Fuldaer Bischofskonferenz an Hitler, 1935. "Wir Katholiken wissen uns als Glieder dieses Reiches und erblicken unsere hoechste irdische Aufgabe in unserem Dienst am Reich... Um des Gewissen willen dienen wir dem neuen Reich mit allen unseren Kraeften, mag kommen, was will...". Karl Adam, 1940(!!!); Startheologe der Nazizeit, Traeger des Grossen Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland und Traeger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels.

Zu den Juden: "Der Papst [Pius XII.] hat sich, obwohl dem Vernehmen nach von verschiedenen Seiten bestuermt, zu keiner demonstrativen Aeusserung gegen den Abtransport der Juden aus Rom hinreissen lassen..., hat...auch in dieser heiklen Frage alles getan, um das Verhaeltnis zu der deutschen Regierung und den in Rom befindlichen deutschen Stellen nicht zu belasten". Brief des deutschen Vatikanbotschafters vom 28.10.1943.

Zu Pius XII.: "Die Kirche Christi geht den Weg, den ihr der goettliche Erloeser vorgezeichnet hat...Sie mischt sich nicht in rein...wirtschaftliche Fragen ein". Pius XII. "Denn an sich, an eignes Vermoegen, denkt kein Papst, nein..." - "es kam ihm ueberhaupt nicht in den Sinn, im Gegenteil, er wusste gar nicht, was er besass". Pascalina Lehnert; Nonne und Hausdame Pius`XII. Hinterliess er doch, ganz privat und so nebenbei, als er [1958] starb, 80 (achtzig) Millionen DM in Gold und Valuten.

Zur Wehrmacht: "... dass wir nicht um des guten Lebens, sondern um eines guten Sterbens willen auf der Welt sind". Der stellvertretende Armeebischof Hitlers und spaetere Generalvikar der Bundeswehr, Werthmann.

Zur Kirchengeschichte: "Keine Religion hat so viele Menschenopfer gefordert und auf eine so schmaehliche Weise hingeschlachtet als diejenige, die sich ruehmt, sie fuer immer abgeschafft zu haben". Der Theologe Bruno Bauer.

Bitte verstehen Sie, Herr Hübner, dass Ihte Aeusserung "Die NAZIs haben sich aus taktischen Gründen auch als "Christen" bezeichnet und hatten im Hinterstübchen auch schon die Vernichtung des Christentums vor." bei mir wenig Anklang findet. Nicht, dass ich davon ausgehe, dass es keine guten Chrsiten gaebe... doch verwechselt man sie allzu oft mit DEM Christentum!

Gruesse
Herbert Ferstl

Montag, der 4. Februar 2002, 18:08 Uhr
Name: Heike J.
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Zur Jesuitenregierung in Paraguay gibt er einen Text von Schiller:

http://home.rhein-zeitung.de/~ahipler/kritik/schiller.htm#para

Montag, der 4. Februar 2002, 17:37 Uhr
Name: Franz Hübner
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Ich bin persönlich sehr Verbunden mit der Geschichte der Indianer, und möchte die Redaktion auffordern folgendes neu zu schreiben:

: Mit der Entdeckung von Amerika durch Columbus
: 1492 konnte sich das Christentum nun auch in
: Amerika ausbreiten. Obwohl die Eingeborenen die
: Fremden freundlich empfingen wurden sie von den
: spanischen Eroberern sofot missioniert. Wer
: nicht zum Christentum konvertierte wurde
: abgeschlachtet. 1519 betrug die Bevölkerung
: Mittelamerikas noch 11 Millionen Menschen, 1597
: waren es noch 2,5 Millionen. Eine ähnliche
: Missionierung fand auch In Australien statt,
: auch dort wurde die Bevölkerung massiv
: dezimiert. Auch heute noch hat die
: Urbevölkerung unter ihrer Christianisierung zu
: leiden. In Amerika und Australien sind die
: Indianer rechtlich zwar gleich gestellt, die
: Realität sieht jedoch anders aus.

Meine Meinung zu dem mit Vorurteilen überfluteten Text:

Was hat das mit dem Christentum zu tun? Die NAZIs haben sich aus taktischen Gründen auch als "Christen" bezeichnet und hatten im Hinterstübchen auch schon die Vernichtung des Christentums vor. Wenn ein Atheist oder Humanist jemanden aus Überzeugung umbringen würde, müsste man demnach sagen, die Atheisten oder Humanisten brachten diese Menschen um.

Oder wie war es mit den Sozialisten und Kommunisten, deren Verhalten stand ziemlich im Unterschied zu deren Ideologie.

Historisches zu dem Text:

Meiner Meinung nach sind wir Europäer an dem Untergang der Indianer Schuld. Und es waren Menschen darunter, die sich Christen nannten. Man schiebt es den Missionaren zu. In Wirklichkeit sollte man es den Regierungen und den Kapitalisten zuschieben. Denn diese Leute taten es in Gier. Die Missionare hingegen starben sogar oft mit den Indianern, als sie diesen halfen. Und selbst die genannten Beispiele sind historisch so grundlegend falsch, dass es einem Historiker der Indianergeschichte das Blut in das Gesicht treiben müsste. Z.B. wurden die Indianer nicht sofort "zwangsmisioniert". Zweitens starben viele an unseren banalsten Altagskrankheiten, gegen deren Imunsystem nichts vorweisen konnte.

Eindeutig ist diese Seite alles andere als humanistisch und realitätsnah. Die Inhalte sind von der eigenen Ideologie ebenso verblendet, wie es die der Kirchen sind.

Meiner Meinung nach sind Atheisten usw. ebenso fromm, wie es angehöriger sog. Religionen sind. Alle streben mit gigantischem Eifer irgendwelchen "besseren" Zielen nach.

Sowohl Christen, wie auch Atheisten oder eben die "humanistischen Betreiber" dieser Seite, haben die Geschichte zu ihren Gunsten verdreht und machen es immer noch.

Es ist eigentlich egal welcher Religion oder Ideologie die Menschen hinterherhinken, sie sind immer davon verblendet. Wenn Christen Atheisten auf bestätigte Voraussagungen der Bibel hinweisen, kommen die Atheisten mit dem Argument "Zufall" oder "Berechnebar". Wenn Atheisten Christen auf unschlüssige Bibelstellen hinweisen, kommen die Christen mit dem ebenso unrealistischen Argument "Übertragbar" oder "gottgewollt". (Atheisten sind hier nur das Beispiel)

Ich habe nichts dagegen, wenn jemand seine Ideologie und seinen Glauben in jeder menschenrechtlich akzeptablen Weise vertritt.

Aber ich habe etwas dagegen, wenn jemand die Wahrheit, die uns eindeutig bekannt ist verdreht.

Ich hoffe, dass diese Seite inhaltlich verbessert wird.

Gezeichnet,

Franz Hübner

Montag, der 4. Februar 2002, 13:00 Uhr
Name: Heike N.
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Öhem... Maud...?

Das sollte kein Angriff gegen dich sein, sondern es war nur ne Idee, falls das Gespräch detaillierter werden sollte. Interessiert vielleicht nicht jeden und dafür sind doch gerade Foren eingerichtet, oder?

Heike

Montag, der 4. Februar 2002, 12:51 Uhr
Name: Maud
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@
Das war nur eine einfache Frage.
Wenns nach dem ging, müßte das GB leer sein, und lies mal Deine Kommentare nach!

Bruß
Maud

Montag, der 4. Februar 2002, 12:42 Uhr
Name: Heike N.
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@Maud,

schau mal unter "Gesellschaft und Medien" ins Forum. Vielleicht gehören solche spezifischen Dinge nicht ins GB.

Gruß

Heike

Montag, der 4. Februar 2002, 11:20 Uhr
Name: Maud
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@ Heike N.

Bist Du auch alleinerziehend?
Du hast Dich nicht falsch ausgedrückt. Ich kann verstehen dass Du eine Fete schmeißt, wenn es so weit ist. Ich habe, wenn es ums Loslassen ging, immer gesagt, ich bin "erziehungsmüde". Es wird Zeit, dass sie gehen, doch rückt es in weite Ferne. Studium und so. Also bleiben sie mir noch eine Weile erhalten. Doch inzwischen ist es friedlich zu hause. So richtig "Familie".

Viele liebe Grüße
Maud

Montag, der 4. Februar 2002, 11:05 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: worldsherold@aol.com
Homepage: www.worlds-herold.de

Hallo Maud,

Grusel Dich also nicht davor, sie kommen von ganz alleine wieder. Das gehört zur Abnabelung.

Ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt: ich schmeiß ne Fete, wenn Sie soweit ist, dass sie flügge wird. *ggg*

Heike

Montag, der 4. Februar 2002, 10:24 Uhr
Name: Maud
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@ Heike N.

Meist sind die Kinder jetzt erst mal bei der Sturm- und Drangzeit angelangt.
"Sturm" sagt genug, dann wirds ruhiger.
Ist aber alles normal, haben wir auch durchgemacht.
Grusel Dich also nicht davor, sie kommen von ganz alleine wieder. Das gehört zur Abnabelung.

Viele Grüße
Maud

Montag, der 4. Februar 2002, 09:56 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: worldsherold@aol.com
Homepage: www.worlds-herold.de

@Heike J.
Ich wollte das Thema auch keinesfalls verharmlosen.

@Maud
*grusel* Ich hoffe nicht. Sollte es mit fast 16 nicht langsam wieder besser werden?

Montag, der 4. Februar 2002, 08:15 Uhr
Name: Maud
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Morgen!

Die Indoktrinierung der Kinder beginnt doch schon im Elternhaus und Kindergarten. In der Grundschule ist es besonders schlimm. Spätestens nach der Grundschule ist sie abgeschlossen. Danach noch Kirchengeschichte und dann sind die Religionslehrer endlich soweit, dass sie auch über " weltliche" Probleme reden. Bis dahin sind die Jugendlichen genug beeinflußt und der kirchliche Einfluss gehört wie selbstverständlich zu ihrem Leben.
Jetzt liegt es an den Jugendlichen zu hinterfragen, doch die Kirche macht es ganz geschickt und stellt Konflikthinterfragen, Umwelt und ähliches an erste Stelle und hinterläßt somit den Eindruck, dass hierfür die Kirche notwendig ist. Die Diskussionen sind sicher sehr interessant, doch zieht die Kirche da heimlich den Mantel des Humanismus an und tut so als wäre das ihr Ding.
Es gibt immer mehr Jugendliche, die mit dem Gesülze von der Kirche nicht anfangen können, jedoch genug beeinflußt sind, dass sie nicht hinterfragen. Schade!
Religionsunterricht hat an einer Schule nichts zu suchen. Das ist reine Kirchensache. Sonntagsschule etc.
Schon in der Grundschule haben meine Töchter im Ethikunterricht über den Umgang mit Menschen, Tieren und Natur gesprochen. Das macht die Kirche nicht. Da wird den Kindern verklickert, warum ein Mensch von Menschen brutal ans Kreuz genagelt worden ist, was die Kinder doch gar nicht nachvollziehen können. Und sie will den Kindern auch noch weis machen, das sei zur Erlösung ihrer Sünden!!! Kleine Kinder und Sünden!!!
Ohne Worte!!!

Gruß Maud

An die Heikes.
Es kommt noch dicker, aber schaut Euch den Grundstock an, den Ihr gelegt habt, und sagt Euch jeden Tag: da muß ich durch. Und siehe da, eines Tages klappt es wieder wunderbar.

Montag, der 4. Februar 2002, 07:50 Uhr
Name: Heike J.
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Heike N.
Oder meinten Sie die andere Heike?

Da ich mich vorher gar nicht zu RU geäußert habe, wirst du wohl gemeint sein. Die in der Verfassung geforderte Ehrfurcht vor Gott bezieht sich ja auf den ganzen Unterricht. Dies äußert sich im christlichen Liedersingen in Musik, christliche Gedichte in Deutsch, Schulgottesdienste usw.

Sonntag, der 3. Februar 2002, 23:19 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
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Was rauskommt, wenn der Staat diese Aufgabe übernimmt, durften wir zB. von 49 bis 89 im Osten Deutschlands erleben!

Muesste dann nicht der Zwangs-Ethik-Unterricht in der BRD nicht aehnliche "schlimme Zustaende" hervorgerufen haben?
Man vergleicht mal wieder Aepfel mit Birnen.

Religionskundlicher Unterricht ist eben nicht Religionsunterricht, fuer dessen Lehrplaene alleinig die Kirchen verantwortlich zeichnen.
Im staatlich sanktionierten RU kann keinesfalls eine moeglichst objekive, skeptische, multikulturelle und interreligioese Wertevermittlung stattfinden.
Sicherlich bin ich kein Fan der US-Amerikaner - dennoch hat sich dort ein Schulsystem ohne verbindlichen Religionsunterricht etabliert.
Wer meint, die Kids religioes unterweisen zu muessen, kann dies freiwillig in der so genannten Sonntagsschule praktizieren.
Dass dieses System dennoch jede Menge bigotter Glaeubiger geschaffen hat, ist evident.

Sonntag, der 3. Februar 2002, 23:08 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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...weil nämlich der Staat als weltanschaulich neutrale Instanz dieses gerade nicht machen DARF.

Wie neutral sich der Staat in diesen Dingen seinen Buerger gegenueber verhaelt, sieht man an der Anbringung von Kruzifixen in oeffentlichen Raeumen (in Schulen, Kliniken, Gerichten).

"Philosophie", "LER", "Werte und Normen", und "Lebenskunde" sind sicherlich so "religioes wertneutral" wie der RU (wenn nicht sogar wesentlich unabhaengiger). Trotz aller gegenteiligen Lippenbekenntnisse dienert sich der Staat - in der stets unheilvollen Ehe von Thron und Altar - der christlichen Mission an.

Sonntag, der 3. Februar 2002, 23:02 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

RU dient dazu, sich kritisch mit religiösen, weltanschaulichen und philosophischen Ansätzen bzw. Denkmodellen auseinanderzusetzen.

...und dazu benoetigt der RU-Lehrer unbedingt die kirchliche Lehrerlaubnis (missio/vocatio).

LOL

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