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Freitag, der 6. Februar 2004, 08:26 Uhr
Name: Golf-Variant
E-Mail: keine E-Mail
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GOTT SCHUF DEN MENSCHEN zu seinem Bilde.
Das sagt doch wohl alles.

Freitag, der 6. Februar 2004, 08:08 Uhr
Name: Jana
E-Mail: Sunshine7983@gmx.de
Homepage: keine Homepage

Hallo! Zu deinem Eintrag AZADI:
Weißt du vielleicht jemanden, der Spiegel TV mit Nezir Bulut aufgenommen hat oder hast du es vielleicht selbst. Wäre super wenn du dich mal melden würdest. Konnte es leider nicht sehen...
Liebe Grüße Jana

Freitag, der 6. Februar 2004, 06:09 Uhr
Name: Wort des Tages
E-Mail: keine E-Mail
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Die Christen schufen sich einen Gott nach ihrem Bilde.
Das sagt doch wohl alles.

Donnerstag, der 5. Februar 2004, 22:57 Uhr
Name: xyz
E-Mail: keine E-Mail
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Hallo Willi!
Damit ich verstehen kann was du meinst, erklär mir doch mal bitte was du genau unter folgenden Dingen verstehst:
christliches Machtstreben, einseitige christliche Idealvorstellungen, versucht sich Privilegien in allen Ländern zu verschaffen, andere lebensphilosophische Ideale [werden totgeschwiegen oder kleingeredet oder entstellt dargestellt] Die Menschheit soll christlich gleichgeschaltet werden oder mindestens ständig christlich berieselt werden, neue kreative Entwicklungen werden damit erstickt oder können sich viel schwerer entwickeln
Also kurz gesagt, Beispiele dafür. Denn wie ich den Papst kenne (gehen wir mal von JP II aus), trifft das in keinster weise zu. Und ich sag des nicht nur so weil des der Pfarrer in der Kirche so sagt(wenn er es überhaupt tut:-), sondern weil ich mich schon viel damit beschäftigt hab. Unser Papst ist einfach spitze!!!!!!!!!!!!!!! Glaubs mir und lern ihn kennen. Unvoreingenommen!
Machs gut

Donnerstag, der 5. Februar 2004, 19:51 Uhr
Name: Papst Christian I.^:)
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Was hier so manchmal geschrieben wird also Jesus wird sich im grabe umdrehen! die kirche ist doch net schuld an holocaust und mit dem schwachsinn das hier die kriche leute ausbeutet! solche thesen sind doch ... wer keine ahnung hat soll schweigen!

Donnerstag, der 5. Februar 2004, 12:43 Uhr
Name: Herbert.Ferstl@t-online.de
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Udn was machen sie jetzt? BILD-Redakteur?

Aha - das war also eine Aussage, und keine Frage?

PLONK!

Warum sollet es?

Warum sollet es nicht? LOL

Donnerstag, der 5. Februar 2004, 09:49 Uhr
Name: ferslt
E-Mail: keine E-Mail
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"Gleiches gilt reziprok..."

Nein. Warum sollet es?

"Beruf gefragt"

Das war keine frage sondern eine uAssage

Mittwoch, der 4. Februar 2004, 22:22 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
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Nahrung ist kein Argument für Dummheitsverbreitung.

Gleiches gilt reziprok...

Privatier ist kein Beruf.

Haeh? Hatte da jemand nach meinem Beruf gefragt?

Mittwoch, der 4. Februar 2004, 22:17 Uhr
Name: pukall claude
E-Mail: bcpukall@wanadoo.fr
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habe vieles gelesen. Bin völlig einverstanden. Weitere Discussion bin ich heute nicht bereit zu formuliern;

Mittwoch, der 4. Februar 2004, 22:11 Uhr
Name: AN HERBERT
E-Mail: keine E-Mail
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Nahrung ist kein Argument für Dummheitsverbreitung.

Privatier ist kein Beruf.

Mittwoch, der 4. Februar 2004, 18:45 Uhr
Name: Peter Bürger
E-Mail: keine E-Mail
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Ökumene unter den Menschen ist nicht Sache theologischer
Konsenspapiere. Sie ist Herzenssache.

Vielleicht haben auch Sie anlässlich des Ökumenischen Kirchentages 2003 eine
Fernsehtalkshow mit kirchlichen Würdenträgern verfolgt. Der katholische Bischof beschwor
mit Pathos immer wieder das »Zeugnis des Auferstandenen«. Die evangelische Bischöfin
sinnierte unentwegt über die Notwendigkeit einer profilierten »protestantischen Identität«.
Von Sympathie zwischen den beiden, die sich selbst am besten zuhörten, war für die wohl
mehrheitlich kirchenfernen Zuschauer wenig zu spüren. Wie sollten wir mit solchen Vorbildern
zur Ökumene finden?

Ich bin ökumenischer Christ mit katholischer Konfession. Mit den Schönheiten des
katholischen Christentums bin ich als Kind aufgewachsen. Später habe ich nie die
Notwendigkeit gesehen, sie gegen die Schönheit des evangelischen Chorals auszuspielen. Ich
bewundere den Bischof von Rom, Johannes Paul II., weil er als gebrechlicher Mann mit all
seinen Kräften Frieden und Gerechtigkeit verkündet. Nicht minder bedeutet der
Ökumenische Weltrat der Kirchen für mich eine verbindliche Stimme der Christenheit.

Ich glaube aber nicht an die Ökumene der Theologenkonferenzen. Ich glaube auch nicht an
die Ökumene der Kirchenämter und der Textredaktionen von Konsensdokumenten.
Ökumene lässt sich nicht herbei diskutieren. Ökumene ist keine Frage des Ausgleichs von
Positionen und Interessen. Sie geschieht nicht in den Köpfen. Ökumene ist Herzenssache! Im
3. Jahrhundert schreibt Minucius Felix darüber, was der Heide Caecilius bei den Christen
beobachtet hat: »An geheimen Zeichen und Merkmalen erkennen sie sich und lieben
einander, schier bevor sie sich kennen gelernt haben.« So erlebe ich es heute in einer Stadt, in
der Christen faktisch längst eine Minderheit darstellen. Wir finden zueinander in sozialen oder
beruflichen Zusammenhängen. Wenn wir uns erkannt haben, kommt es nicht selten zu einer
ganz erregten Freude. In der ökumenischen Initiative für die »Bürgerrechte von Obdachlosen
und Suchtkranken« haben wir oft nicht gewusst, wer welcher Konfession angehört.
Lutherisch, reformiert, uniert, römisch-katholisch oder alt-katholisch? Wir fragen nicht:
»Zahlst du Kirchensteuer und auf welches Konto zahlst du sie?« Wir fragen: »Was bewegt
dein Herz?« Und auch das fragen wir nicht. Wir spüren einfach, dass auch die oder der
andere aus dem gleichen Vertrauen lebt wie wir selbst.

Wer sich mit Fragen der Weltwirtschaftsordnung und des internationalen Militärgeschehens
auseinander setzt, der braucht Trost. Solchen Trost schenken mir persönlich auch die heiligen
Gesänge der ostkirchlichen Liturgie. Sie vermitteln das Geheimnis, wie wir Menschen in
einem ewigen Geliebtsein zur Ruhe finden. Sie können die Seele davor bewahren, am Irrsinn
der Welt irre zu werden.

Immer wieder bin ich enttäuscht über politische Verlautbarungen der bundesdeutschen
Großkirchen. Schwer lässt sich übersehen, dass die Verfasser ein gesichertes und recht
stattliches Einkommen haben. Vor lauter Text-Diplomatie versteht niemand, was eigentlich
gemeint ist. Doch dann freue ich mich am Bekenntnis-Charisma der reformierten Christen,
das sich im Dritten Reich, gegen den Rassismus in Südafrika und in der Atomwaffen-Frage
so sehr bewährt hat. Wenn Reformierte ihr Nein aussprechen zu den Götzen von Mammon,
Macht und Krieg, dann kann man ihr »Nein« auch als »Nein« erkennen!

In unserem ökumenischen Friedensnetz stehen wir überregional manchmal im Austausch mit
Mennoniten, die eine der ältesten Friedenskirchen bilden. Sie haben den großen Ernst, mit
dem sich Christen in den ersten drei Jahrhunderten dem aktiven Kriegsdienst verweigerten,
bewahrt. Ich selbst bin sehr damit einverstanden, dass Kinder einer christlichen Familie
getauft werden. Doch ich bin ebenso davon überzeugt, dass die von Mennoniten
ausschließlich gefeierte Erwachsenentaufe den Weg in die Zukunft der Kirche weist ...

Im Wort »Ökumene« ist der ganze Erdkreis enthalten. Deshalb kann Ökumene für mich nie
und nimmer eine innerchristliche Familienangelegenheit sein. In meiner Sammlung figürlicher
Devotionalien stehen Jesus und der Hindu Mahatma Gandhi ganz einträchtig beieinander. Das
chinesische Buch vom Tao lese ich wie ein wirkliches Evangelium. Auf allen Seiten erzählt das
»Taoteking«, dass sein Leben verliert, wer es stets zu gewinnen sucht.

Auf einer Asienreise hat mich ein buddhistischer Mönch in Pitsanulok (Thailand), kaum dass
er mich im Klostergarten sah, herzlich zu einem Gespräch in den Tempel eingeladen. Wir
tauschten uns einen ganzen Vormittag vor der großen Buddha-Statue darüber aus, ob
Nächstenliebe eine Frage des Willens ist. Er versäumte unterdessen seine einzige
Tagesmahlzeit. Am Ende waren wir uns sehr einig: Nächstenliebe kann nur geboren werden.

Muslime berühren ihr Herz, wenn sie einem anderen Menschen den Frieden wünschen. Eine
muslimische Familie in Taroudant (Marokko) hat mich vor vier Jahren erleben lassen, wie
wunderbar das Staunen vor der Größe Gottes das soziale Leben bereichert. Die herzliche
Gastfreundschaft dieser Familie werde ich nie vergessen. Meine gelähmte Mutter trägt immer
noch jene selbst gestrickten Socken, die eine Tochter des Hauses mir damals aus Mitgefühl
für sie mit auf den Heimweg gab. – Wenn mich heute jemand fragt, ob ich den Islam oder
den Buddhismus respektiere, lautet meine Antwort: »Ich liebe sie beide!«

Mein enger Freund David ist Jude. Wegen seiner unheilbaren Vorliebe für fernöstliche
Weisheiten ist es in unseren religiösen Gesprächen mein Part, die Weisheit »unserer«
gemeinsamen Tora zu loben. Vor einiger Zeit hat David übrigens beim christlichen
Gottesdienst der Aids-Hilfe über den »Frühling in Galiläa« gepredigt ...

Und jene große »Kirche«, die nach Augustinus unsichtbar viele Frauen und Männern
verbindet, kennt in ihren Reihen natürlich auch ausdrückliche Atheisten. Einer von ihnen, für
den ich große Sympathie empfinde, sagte mir unlängst: »Wir mögen mit euch Christen nicht
einer Meinung über den Himmel sein. Aber dass die Erde keine Hölle werden soll, darin sind
wir uns doch ohne Wenn und Aber einig.« Ökumene geschieht zwischen Menschen, die
einander ohne ideologische Besitztümer, ohne angstvolle Bekenntnisinteressen und ohne
sektenhafte Gruppenidentität begegnen. Ökumene geschieht, wenn Menschen sich mit dem
Vorurteil der Liebe begegnen.

Mittwoch, der 4. Februar 2004, 12:48 Uhr
Name: Antichrist
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Ach "lieber Gott" hast du die beiden letzten Einträge gelesen? Du schufst den Menschen nach deinem Bilde????

Mittwoch, der 4. Februar 2004, 11:59 Uhr
Name: abdelkarak
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: www.abulahn.de

kalkutta und armut könnt mir helfen ihr

Mittwoch, der 4. Februar 2004, 11:57 Uhr
Name: farak
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: www.scheißrussen.de

fickt euch doch ihr seid alle scheiss
ihr habt alle metzgermösen und bäckerschwänze

Dienstag, der 3. Februar 2004, 23:39 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Siehste - drum bin ich V&V (und auf dem besten Wege zum Rohkoestler). :-))

Dienstag, der 3. Februar 2004, 23:09 Uhr
Name: Kurt
E-Mail: keine E-Mail
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@ Herbert

"Privatier! :-))) "

Immer noch besser als Rentier, das könnte Jäger anlocken. :-)

Dienstag, der 3. Februar 2004, 20:13 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Und wie konnten Sie einst es verantworten?

Das Hemd war eben auch mir naeher...
Und bei vier Kindern ueberlegt man sich genau, ob man mit 40 seinen Job hinwirft oder nicht.

Udn was machen sie jetzt? BILD-Redakteur?

Privatier! :-)))

Dienstag, der 3. Februar 2004, 20:09 Uhr
Name: Herr Ferstl
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Und wie konnten Sie einst es verantworten? Udn was machen sie jetzt? BILD-Redakteur?

Dienstag, der 3. Februar 2004, 20:02 Uhr
Name: Elke Walker
E-Mail: keine E-Mail
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Worum geht es?

Was ist einfacher: wenn man weiss, wie das Leben funktioniert (Saat und Ernte),
oder wenn man es nicht weiss?

Anhand der im Titel gestellten Frage würde jeder Mensch, der einen gesunden
Menschenverstand hat, antworten: »Natürlich wenn man weiss, wie das Leben funktioniert.
Weit gefehlt, lieber Leser. Wenn dem so wäre, dann würden sich ganze Heerscharen von
Menschen darum kümmern, dieses Wissen ihren nächsten Freunden, ihrer Familie, ihren
Bekannten in ihrer nächsten Umgebung weiterzuerzählen…

Jetzt könnte man auf die Frage stossen, weshalb es denn viele Menschen nicht
weitererzählen. Weshalb sprechen sie nicht darüber, denken laut darüber nach oder stehen
dazu, dass sie eigentlich selbst auch so denken?

Ich spreche Sie jetzt einmal persönlich an… Wovor haben Sie Angst, Ihnen selbst und den
Menschen in Ihrer nächsten Umgebung zu erzählen, dass Sie selbst und auch der Mensch,
den Sie ansprechen, verantwortlich ist für das, was im eigenen Leben los ist? Dass jeder
Mensch mit seinem Bewusstsein sein Leben selbst kreiert, erschafft. Was macht Ihnen
denn Angst, dies zu erzählen, darüber zu sprechen? Dass der andere denken könnte, dass
sie jetzt ganz übergeschnappt sind? Dass Sie einer Sekte zum Opfer gefallen sind? Oder
dass Sie sich im Moment in einer Lebenskrise befinden? Oder dass Sie komisch sind? Oder
dass Sie auf den esoterischen Trip gekommen sind? Oder haben Sie Angst, dass Sie Ihre
Stelle verlieren? Oder dass Sie Ihre Kunden verlieren? Oder dass es in Ihrem Leben nicht so
funktioniert, obwohl Sie es versucht haben, aber immer noch nicht das ernten, was Sie
möchten? Oder …?

Der Impuls, dieses Wissen, wie das Leben funktioniert (Saat und Ernte), zurückzuhalten, zu
unterdrücken, nicht weiterzuerzählen, rettet uns nicht davor, dass das Leben so funktioniert,
wie es funktioniert, nämlich dass das, was wir in unserem Bewusstsein haben, das kreiert,
was wir im Aussen sehen und in unserem Leben ist.

Je mehr Menschen davon wissen, je mehr, verehrter Leser, Sie sich damit beschäftigen, wie
das Leben, wie dieses Säen und Ernten funktioniert, umso mehr verändert sich Ihr Aussen,
Ihr Leben. Unser Aussen verändert sich nicht, indem wir versuchen, das Aussen zu
verändern. Das Aussen ist so, weil wir eben immer versuchen, das Aussen zu ändern. Das
Aussen bleibt dadurch bestehen. Nachdem wir sehen, was in der Welt los ist, sollten wir
schon lange auf die Idee kommen, dass etwas mit unserem Bewusstsein nicht stimmt, dass
es so ist, wie es ist. Das Aussen ist ’nur‘ der Spiegel für unser Innen. Das Aussen ist die
innere Realität eines Menschen, die sich im Aussen in der Form der Materie zeigt,
manifestiert hat.

Tausendmal rennen wir mit unseren Denk-Begrenzungen in die gleiche Wand, so lange, bis
wir nicht mehr das tun müssen, was wir bis anhin getan haben. Eine Freundin von mir pflegt
zu sagen: »Dann drehen wir halt nochmals ne Runde.« Es geht wahrlich so lange, wie es
geht.

Sie können zu jedem Zeitpunkt damit aufhören, das zu kreieren, was Ihnen nicht gefällt. Sie
können jetzt gleich damit anfangen, eine andere Wahl zu treffen. Jetzt gleich. Und wenn
nicht jetzt, wann dann? Wann dann? Dann, wenn Sie gemerkt haben, dass die vielen Wenn
und Aber immer noch da sind, obwohl Sie fleissig daran sind, diese als Begründung dafür zu
gebrauchen, weshalb etwas nicht funktioniert, oder sagen wir so: Funktionieren tut es ja
immer, Sie ernten einfach nicht das, was Sie sich vorstellen, aber Sie ernten bestimmt, was
Sie säen.

Wir steigen immer wieder auf dasselbe Karussell, wenn wir nicht damit aufhören, an Zufall,
Schicksal und Sonstiges zu glauben. Wie ein kleiner Hamster drehen wir uns im Rad und
sind immer wieder aufs Neue erstaunt, wie müde wir sind und wie anstrengend es ist, weil
wir so lange und fleissig das Hamsterrad drehen mussten. Ja, wie mühsam das ist, dass
das Hamsterrad einfach da ist, man einfach einsteigen und sich darin drehen muss und vor
allem, wie es immer schneller wird und man gar nichts tun kann, ausser sich auch immer
schneller zu bewegen, weil das Rad sich so schnell dreht und so weiter und sofort.

Ein Hamsterrad gibt es dort, wo wir glauben, dass es eines hat und braucht – dann hört man
dann: »Dass dort ein Hamsterrad steht, ist deshalb so, weil der und der dies so erzählt hat
und eines hingestellt hat. Das ist einfach so. Das war schon immer so. Das habe nicht ich
bestimmt oder erfunden. Das haben die anderen gemacht, ich nicht.«

In dieses einsteigen tun wir deshalb, weil wir denken, dass wir es müssen – dann hört man
dann: »Dass ich in das Hamsterrad eingestiegen bin, ist deshalb so, weil der andere es so
wollte. Ich kann nichts dafür, der andere hat verlangt, dass ich einsteige.«

Dieses drehen tun wir deshalb, weil wir glauben, im Aussen etwas tun zu müssen, damit
sich etwas ändert – dann hört man dann: »Dass ich das Hamsterrad drehen muss, ist
deshalb so, weil ich schon drin war. Was sollte ich tun? Was hättest du getan, wenn du
schon im Rad gestanden hättest? Da lag es doch auf der Hand, es einfach mal zu drehen,
so wie der andere gemeint hat. Ich kann ja mal schauen, was dabei rauskommt. So schlimm
ist doch das Drehen gar nicht. Besser drehen als nichts tun, schaden kann es ja nicht.
Hauptsache, ich habe es mit Drehen versucht, man weiss ja nie, ob es hilft, könnte ja sein,
oder?«

Wir drehen uns immer schneller im Hamsterrad, weil wir nicht merken, wer und was wir sind
– dann hört man dann: »Ja, weisst du, das Hamsterrad wurde immer schneller, ich musste
mich anpassen. Weisst du, ich habe jetzt keine Zeit, ich muss meine Energie für das
Hamsterrad brauchen, weisst du, es dreht sich gerade im Moment so schnell. Ich bin total
erschöpft, das Hamsterrad hat sich so schnell gedreht, dass es echt mühsam ist, immer
verlangt man von mir…«

»Weiss du, jetzt, wo ich das Hamsterrad so fleissig gedreht habe, verdiene, gönne ich mir
etwas Schönes, es ist ja sonst so schlimm auf dieser Welt, jetzt muss ich einmal auf mich
schauen…«

Ja, so kann es gehen mit dem Rad der Unbewusstheit. Augenblick um Augenblick. Leben
um Leben. Man muss es tun, solange man es tun muss, ist es noch so eine Kleinigkeit.

Alles, was in unserem Leben ist, ist von uns erschaffen. Wir haben die Wahl zu sagen: »Ich
will nicht wissen, wie das Leben funktioniert.« Das ist freiwillig, aber es hebt das
Lebensgesetz von Saat und Ernte nicht auf. Wir sind alle mit dieser Wahrheit konfrontiert,
auch dann, wenn wir sagen: »Ich glaube nicht, dass es so funktioniert«, auch dann erhält
man die Ernte, welche in diesem Fall Zufall, Willkür und Opfer sein bedeutet.

Ich kann sagen, dass jeder Mensch, der beginnt, sich wirklich in seinem Leben damit zu
beschäftigen, sein Leben damit verändert und damit automatisch die Welt. Man erkennt, wer
man ist, was das Wesen der Dinge ist. Man kann nicht mehr zurück, wenn man begonnen
hat. Es gibt Menschen, die sind schneller, bis sie verstehen, was das Lebensgesetz von
Saat und Ernte annähernd bedeutet und dass es in ihrem Leben (bewusste) Früchte trägt.
Es gibt Menschen, die brauchen länger. Aber dass es ein anderes, komplett anderes Leben
kreiert, das kann ich mit Sicherheit sagen. Und was sind im unendlichen Leben ein paar
’Jahre‘, um sein Leben zum Paradies zu ändern? Ehrlich gesagt, nichts. Bevor ein Mensch
sich weiter dazu entscheidet, so weiterzuleben, dass er unglücklich ist, so lange ist es in
der Mehrheit unseres Daseins so, wie es ist.

Sie haben jederzeit die Wahl. Säen Sie das, was Sie selbst möchten. Bevor Sie damit nicht
einfach ohne Bedingungen und Beweise beginnen, können Sie nicht ernten. Dass Sie es
ernten, ist einfach so und die Natur des Gesetzes von Saat und Ernte. Dies hat uns das
Leben, Gott, Energie (wie auch immer Sie es nennen mögen) geschenkt. Wir haben
vergessen, dass es so ist. Wir alle können uns gegenseitig daran erinnern, dass es so ist.
Wir sind immer mit einem Zauberstab in der Hand am Wirken. Erzählen Sie es Ihren
Freunden, Ihrer Familie, Ihren Eltern, Ihren Kindern, Ihren Enkelkindern, Ihrem Chef, Ihrem
Nachbar usw. Wenn Sie nicht erzählen können, dann schenken Sie ein Buch, eine
Teilnahme an einem Vortrag, ein Texte-Abo, lesen Sie einen (diesen) Text vor und
diskutieren Sie mit Menschen darüber, beobachten Sie in jedem Augenblick, wie das Gesetz
von Saat und Ernte in Ihrem und im Leben wirkt. Wenn Sie auf Widerstand stossen,
überlegen Sie sich, was das Aussen Ihnen spiegelt. Wo haben Sie innerlich Widerstand?
Bleiben Sie dran.

Ich weiss, dass einige Menschen unermüdlich selbst dran sind, ich möchte diese Menschen
dazu ermuntern, weiterzumachen. Ich möchte Sie darin bestärken, nicht aufzugeben, auch
dann nicht, wenn es aussichtslos erscheint. Machen Sie weiter – wo der Tunnel am
dunkelsten ist, ist das Licht nicht mehr weit. Alles kann von einem Augenblick zum anderen
anders sein. Das Leben liebt uns. Wir sind immer in Sicherheit. Wir machen alles richtig,
auch dann, wenn es anders erscheinen mag (alles hat einen Grund, alles, auch dann, wenn
wir ihn nicht kennen); vertrauen wir uns selbst, unserem Innen, unserem Gefühl, unserem
Herzen. Wer Vertrauen sät, der erntet Vertrauen im Leben, von wo auch immer. Wer
Grosszügigkeit sät, der erntet Grosszügigkeit im Leben, von wo auch immer. Wer
Dankbarkeit für das, was ist, sät, der erntet Dankbarkeit im Leben, von wo auch immer. Wer
Freude sät, der erntet Freude im Leben, von wo auch immer. Wer Wertschätzung,
Dankbarkeit für das, was ist, hat (somit sät), der erntet Wertschätzung, Dankbarkeit,
beispielsweise in der Form von Geld, Anerkennung, Erfolg, Liebe usw. im Leben.

All diese Dinge müssen aus Ihrem tiefsten Innen kommen, es erzeugt das Gegenteil, wenn
Sie es nur an der Oberfläche, pro forma tun, um all die Dinge zu ernten, die Ihr Kopf, Ego
will. Es ist nicht schlecht, dass man es pro forma tut, die Ernte ist einfach nicht die, die Sie
glücklich macht. Das ist alles.

Dienstag, der 3. Februar 2004, 18:54 Uhr
Name: Maik
E-Mail: holyghost18@epost.de
Homepage: http://www.theaterschminke.com

Hallöchen !!! Großes Lob an die Gestalter dieser Seite... Bye, bye, Maik!!

Dienstag, der 3. Februar 2004, 17:33 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Wie können Sie es verantwortne die BLÖD zu verkaufen?

Ich verkauf sie nicht (mehr). Ich habe mein Ladengeschaeft veraeussert :-))))

Dienstag, der 3. Februar 2004, 14:56 Uhr
Name: Enemy Unknown
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ antichrist Adolf Hitler war kein Christ er hat nur zu Propagandazwecken manchmal Andeutungen gemacht; Menschen oder ganze Familien mit streng katholischer Grundeinstellung wurden in KZs eingeliefert. Die Kirche hat häufig genug Protestschreiben an Hitler wegen Menschenrechtsverletzungen eingereicht; teilweise (Euthanasieprogramm) erfolgreich!

Liebet eure Feinde? Wer glaubt denn sowas!
Ich und das solltest DU auch.

Dienstag, der 3. Februar 2004, 13:37 Uhr
Name: Vater unser
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Vater unser,
erbarme dich deine erbärmlichen Politiker,
erbarme dich der 5 Millionen Arbeitslosen erbarme dich der 3 Millionen überschuldeten Haushalte
erbarme dich der tausenden von Kranken, Sterbenden, Greise sowohl Kinder,
erbarme dich der Hungernden,
erbarme dich der hochbezahlten Manager, Berater,
erbarme dich der mißratenden Kirchen und seinen
Mitgliedern
erbarme dich den Behörden, Gerichten, Verwaltungen
erbarme dich deiner ach so guten Welt.
O komm und bring das Chaos wieder in Ordung oder
bist du ein Feigling?
Amen

Dienstag, der 3. Februar 2004, 13:17 Uhr
Name: Willi
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@ Glaubender
Jesus ist der Weg zum Vater.

Meine Mutter hat jahrelang versucht Jesus in mich hineinzubeten. Ich habe mich jahrelang mit Jesus beschäftigt. Und bin zu folgendem Ergebnis gekommen: An der Jesus-Figur ist etwas faul. Jesus ist eine künstliche Figur, die aus folgenden Quellen gespeist wurde: historische Elemente, mythologische Anteile, Wunschdenken damaliger Fundamentalisten und Wichtigtuer, Machtmenschen-Interessen. Aus diesen unterschiedlichen Anteilen ist die Jesusfigur gestrickt worden. Heute ist es schwer, diese Anteile auseinander zu puzzeln. Die Schwachdenker halten Jesus für eine historische Gestalt. Aber schärfere Denker sind damit unzufrieden.
Jesus ist nicht die einzige künstliche Figur, Donald Duck ist auch eine.

Was unter Vater zu verstehen ist, das kannst Du ja selbst erklären.
Versuch mal eigene Worte zu benutzen. Wenn Du die Bibelzitate immer nur nachplapperst, dann kann Dich kein normaler Mensch ernstnehmen.

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Copyright © 1999, Der Humanist (Gästebuch entwickelt von Erik Möller) - Copyright © der Einträge bei ihren Autoren