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Mittwoch, der 25. Februar 2004, 13:13 Uhr
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"Das Blutopfer - Mel Gibsons Jesus-Film: Streit um Antisemitismus-Vorwürfe

25.02.2004

Thema
Knut Mellenthin

Das Blutopfer

Mel Gibsons Jesus-Film: Streit um Antisemitismus-Vorwürfe

»Der Stein, den die Maurer verworfen hatten, ist zum Eckstein geworden«, heißt es in der Bibel. Aktuell gesprochen: Ein Film, den keine der großen US-amerikanischen Verleihfirmen in die Kinos bringen wollte, wird wahrscheinlich zum Kassenschlager und zum am meisten diskutierten Leinwandereignis des Jahres werden.

Für den konservativen Rabbi Daniel Lapin, den Vorsitzenden der Organisation Toward Tradition, ist es »der ernsthafteste und authentischste Bibelfilm, der je gedreht wurde«. Andere jüdische Organisationen – hauptsächlich die Anti-Defamation League, das American Jewish Committee und das Simon Wiesenthal Center in Los Angeles – verurteilen den Film als antisemitisch und warnen, daß er zu gewalttätigen Angriffen auf Juden führen werde.

Mel Gibsons »The Passion of the Christ« läuft heute, am Aschermittwoch, dem ersten Tag der katholischen Fastenzeit, in 2 800 amerikanischen Filmtheatern an. Große Erfolgsfilme, wie etwa der »Herr der Ringe«, werden in ungefähr 3 600 bis 3 700 Kinos gleichzeitig gestartet. Gibsons Film, den seine Produktionsfirma Icon zusammen mit dem relativ kleinen Verleih Newmarket Films herausbringt, liegt also gut im Rennen. Es wird damit gerechnet, daß das Jesus-Opus die 25 bis 30 Millionen Dollar, mit denen Gibson den Film aus seinem Privatvermögen finanziert hat, schon in der ersten Woche einspielen wird.

Ungewöhnlich für den Start eines US-Films: »The Passion of the Christ« läuft zunächst nur in ganz wenigen Kinos der Metropolen, dafür aber flächendeckend im sogenannten Bibelgürtel, im Süden und in der Mitte der USA. Hauptzielgruppe sind die Evangelikalen, also Fundamentalisten unterschiedlicher protestantischer Sekten. Die Zahl ihrer Anhänger wird in den USA auf 25 bis 50 Millionen geschätzt. Gibsons PR-Stab hat mit Vorabvorführungen des Films für Prediger und andere Multiplikatoren aus diesem Spektrum sowie mit dem großzügigen Versand von DVDs des Films an evangelikale Gemeinden solide Vorarbeit geleistet.

Der kommerzielle Erfolg des Films ist also sichergestellt. Eine offene Frage ist jedoch, ob Gibsons Passionsfilm in einer späteren Phase auch nicht ganz so streng religiös eingestellte Teile der amerikanischen Bevölkerung erreichen und in seinen Bann schlagen wird.

Konservativer als der Papst

Der 1956 geborene Mel Gibson ist u.a. bekannt durch die Filme »Mad Max« (1979 und 1981), »Braveheart« (1995) und »The Patriot« (2000), in denen er die Hauptrollen spielte. Für den von ihm produzierten Film »Braveheart«, in dem er auch Regie führte, bekam er zwei Oscars. Schon seit einer Lebenskrise vor etwa zwölf Jahren habe er einen Jesus-Film geplant, sagt Mel Gibson jetzt. Der Filmemacher gehört, ebenso wie sein 85jähriger Vater, der sogenannten traditionalistischen Strömung innerhalb des Katholizismus an. Diese Richtung hat sich, zunächst unter Führung des 1988 exkommunizierten, inzwischen verstorbenen französischen Erzbischofs Lefebvre, aus Protest gegen die Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils – das in vier Sitzungen zwischen 1962 und 1965 stattfand – mehr oder weniger von der offiziellen katholischen Kirche gelöst. Die Traditionalisten haben sich seither in eine unüberschaubare Vielfalt von Sekten und autonomen Gemeinden aufgesplittert, deren Auffassungen zum Teil sehr weit auseinandergehen.

Ein zentraler gemeinsamer Nenner ist das Festhalten am Ritual der Anfang der 70er Jahre abgeschafften Tridentiner Messe, die ausschließlich auf Lateinisch zelebriert wird. Weitgehend gemeinsam ist den Traditionalisten auch die Ablehnung der »ökumenischen« Bestrebungen des katholischen Mainstreams, also des Versuchs, unterschiedliche Sektoren des Christentums enger zusammenzuführen. Die Traditionalisten lehnen beispielsweise gemeinsame Gottesdienste mit Protestanten oder Angehörigen der orthodoxen Kirchen ab. Sie halten ausdrücklich am Grundsatz »Extra Ecclesiam Nulla Salus« fest, der seit dem 6. Jahrhundert von vielen Päpsten bekräftigt wurde, zuletzt von Pius XII (1939-1958). Zu deutsch heißt der Satz: Kein Heil außerhalb der Kirche. Soll heißen: Nur die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche – worunter viele Traditionalisten ausschließlich ihre eigene Sekte verstehen – rettet vor der ewigen Verdammnis. Die Versuche des Vatikans, einen Dialog mit nicht-christlichen Religionsgemeinschaften zu führen, werden als Verrat verhöhnt und beschimpft.

Ein radikaler Flügel der Traditionalisten sind die sogenannten Sedevacantisten. Sie sprechen allen oder einigen der Nachfolger von Pius XII die Legitimität ab. Dieser Minderheitsflügel zerfällt wiederum in zahlreiche Fraktionen, von denen einige sogar Gegenpäpste nominiert haben.

Ein erheblicher Teil der Traditionalisten vertritt einzelne rechtsextreme und antisemitische Auffassungen – oder bietet zumindest Hetzern eine offene Plattform. Der Vater von Mel Gibson beispielsweise, der mehrere Bücher publiziert hat, ist ein notorischer Holocaust-Leugner. Außerdem glaubt er, daß eine Verschwörung von Juden und Freimaurern den Vatikan beherrscht. Auch die offizielle Darstellung der Angriffe auf das World Trade Center und das Pentagon am 11. September 2001 lehnt er ab.

Wo Mel Gibson selbst innerhalb des vielfältigen Spektrums der Traditionalisten steht, deren Anhängerschaft in den USA auf 50 000 bis 100 000 geschätzt wird, ist mit Blick auf seinen Film und die Vorwürfe des Antisemitismus selbstverständlich eine interessante Frage. Anscheinend kann dies aber niemand genau beantworten. Gibson gehört einer ganz kleinen Gruppe oder Gemeinde mit etwa 70 Mitgliedern an, die sich Holy Family nennt und der er eine Kirche in Malibu, in der Nähe von Los Angeles, gestiftet hat. Es ist bekannt, daß Gibson in »Moralfragen« wie Abtreibung, Verhütung und Homosexualität extrem konservative Ansichten vertritt.

Realistisch, aber nicht authentisch

»The Passion of the Christ« behandelt die letzten zwölf Stunden im Leben Jesu, von der Festnahme im Garten Gethsemane über die Verhandlungen im jüdischen Rat und vor dem römischen Statthalter Pilatus bis hin zu den Folterungen und zur Hinrichtung am Kreuz. Kurze Rückblicke auf einzelne Lebensstationen Jesu unterbrechen die Handlung, in deren Zentrum Qualen, Schmerzen und Demütigungen stehen, die mit einem Maximum an Brutalität und Realismus dargestellt sind. Blut fließt in Strömen und mischt sich mit dem Wein des Abendmahls, getreu des von den Traditionalisten verteidigten alten Glaubenssatzes, daß die Erlösung der Menschheit in erster Linie durch das Opferblut Christi – und nicht durch seine Auferstehung – herbeigeführt wird.

Der Film reduziert Jesus also im wesentlichen auf sein Leiden und Sterben, drängt sein Leben und seine Lehre an den Rand oder ignoriert sie. Diese Reduktion wird dadurch verstärkt und ins Extrem getrieben, daß im Film nur Lateinisch und Aramäisch – die mit dem Hebräischen und Arabischen verwandte Umgangssprache jener Zeit, in der auch der größte Teil des Talmud verfaßt ist – gesprochen wird. Mel Gibson wollte zuerst sogar völlig auf Untertitel verzichten, hat diese dann aber doch, wenn auch mit sehr sparsamen Texten, eingefügt.

Der seltsame Kunstgriff soll die Zuschauer in der Illusion bestärken, nicht ein von Mel Gibson inszeniertes Schauspiel zu sehen, sondern Zeuge der Ereignisse zu sein, so wie sie sich damals zugetragen haben. Denn das ist Gibsons Behauptung: Sein Film zeige die Geschichte exakt so, wie sie in den vier Evangelien geschildert wird. Aber erstens stimmen die vier Berichte durchaus nicht in sämtlichen Punkten überein. Und zweitens hat Gibson eine Reihe von Szenen erfunden oder aus zweifelhafter Literatur übernommen, die in keinem der vier Evangelien vorkommen. Er hat außerdem die Rolle der Mutter Gottes fast bis zur Allgegenwärtigkeit während sämtlicher Szenen ausgedehnt und den ebenso permanent herumspukenden androgynen Teufel frei erfunden.

Auch die vorgebliche Authentizität der lateinischen und aramäischen Dialoge ist nur eine Täuschung. Verständigungssprache im gesamten östlichen Mittelmeerraum war damals nicht Latein, sondern Griechisch – die Sprache, in der auch das Neue Testament verfaßt ist. Für das im Film gesprochene »Straßenlatein«, das natürlich von der uns überlieferten Kunstprosa der Schriftsteller erheblich abwich, gibt es kaum Quellen. Es ist also ein Kunstprodukt, ein sehr subjektiver Versuch einer Rekonstruktion. Zudem weiß niemand genau, wie das damalige Latein ausgesprochen wurde. Ganz sicher aber nicht mit breitem amerikanischen Akzent, wie in Gibsons Film.

Kurz: Der Film wäre kaum weniger »authentisch«, wenn die Dialoge auf Mongolisch und Tscherkessisch geführt würden. Entscheidend ist: Man versteht von Anfang bis Schluß kein Wort und ist total den aufwühlenden, brutalen, zugleich höchst malerisch inszenierten Bildern unerträglich gesteigerter Schmerzen und Leiden ausgeliefert.

Gibsons Botschaft: Jesus ist aus Liebe zu uns für unsere Sünden gestorben. Nicht nur für die Sünden seiner Zeitgenossen, sondern zugleich für alle Generationen vor ihm und nach ihm. Das Blut Jesu wäscht uns von unseren Sünden rein, und ohne Jesu Opfertod gäbe es keine Vergebung der Sünden und keine Versöhnung mit Gott. Das entspricht der offiziellen Theologie sowohl der katholischen wie der protestantischen Kirchen.

Umso erstaunlicher ist, daß es in den drei Evangelien, die als weitgehend übereinstimmende Darstellung des Lebens Jesu gelten (Markus, Lukas und Matthäus) absolut keinen einzigen Hinweis auf dieses fragwürdige theologische Konstrukt gibt. Aussage ist dort vielmehr, daß der Mensch durch »Metanoia« – eigentlich »Umdenken«, in herkömmlichen Bibeln meist mit »Buße« übersetzt – dazu kommt, sich von Sünden frei zu machen. Also durch eigenes, selbstverantwortliches Handeln.

Das Bild von Jesus als »Lamm, das die Sünden der Welt trägt«, findet sich erst bei Johannes, im spätesten der vier Evangelien. Zum theologischen Gebäude hat es erst Paulus erweitert, dessen Anschauungen von der in den Evangelien überlieferten Lehre Jesu sehr weit entfernt waren. Paulus verdankt das Christentum die schauerliche Theorie der »Erbsünde« – wonach schon das ungeborene Kind sündhaft ist -, ebenso wie die nicht weniger perverse Anschauung, daß Erlösung nicht durch das eigene Handeln zu erreichen sei, sondern nur durch das Blutopfer Jesu.

Jüdische »Kollektivschuld«?

Am 9. März 2003, als noch nicht einmal die Dreharbeiten im süditalienischen Matera ganz abgeschlossen waren, erschien in der New York Times ein Artikel, der Äußerungen von Mel Gibsons Vater benutzte, um auf diesem Wege den Angriff auf den Film – über den zu diesem Zeitpunkt so gut wie nichts bekannt war – zu eröffnen.

Seit Juni 2003 greifen mehrere jüdische Organisationen der USA den Film als antisemitisch an, zunächst lediglich auf Grundlage eines vorläufigen Drehbuchs, das man sich auf nicht ganz regulären Wegen verschafft hatte. Die schärfste Polemik führt die Anti-Defamation League (ADL), eine eigens zur Bekämpfung des Antisemitismus geschaffene Filiale der internationalen Organisation B’nai B’rith. Den Angriffen schloß sich das American Jewish Committee (AJC) an, das den laizistischen Rechtszionismus repräsentiert und in den letzten Jahren eine starke internationale Aktivität entwickelt hat. Es gab jedoch schon früher Anzeichen dafür, daß die Kampagne gegen Gibsons Film in den Reihen des AJC umstritten war. Dort sieht man offenbar das Risiko, auf einem Nebenschauplatz einen nicht gewinnbaren Streit mit den Evangelikalen, den stärksten Verbündeten des Rechtszionismus und der Scharon-Regierung, zu entfesseln. Das Simon Wiesenthal Center, repräsentiert durch Rabbi Marvin Hier, legte von Anfang an eine differenzierte, auf Dialog und gegenseitiges Verständnis statt auf Wortkrieg orientierte Argumentation vor.

Die meisten jüdischen Organisationen der USA hielten sich aus dem Streit um den Film ganz heraus. Einige, wie die sehr konservative Gruppe Toward Tradition um den orthodoxen Rabbiner Daniel Lapin, kritisierten in offener und scharfer Form die Polemik gegen den Film: Die Angriffe seien nicht nur sachlich falsch und unberechtigt, sondern sie seien eine Beleidigung für die christlichen Mitbürger und gefährdeten das ausgezeichnete, freundschaftliche Verhältnis zwischen Christen und Juden in den USA. Wo es antisemitische Gewalttäter gebe, sei heute das Christentum nicht die Ursache dafür, sondern das Heilmittel dagegen. Nicht die Christen stellten heute, weltweit betrachtet, die Gefahr dar, sondern der Islam. Womit wir beim »neokonservativen« Hintergrund der Argumentation von Rabbi Lapin wären.

Die Kritik der ADL an Gibsons Film richtete sich zunächst gegen eine Stelle, wo die vor dem Amtssitz des römischen Statthalters versammelte Menschenmenge Pilatus auffordert, Jesus kreuzigen zu lassen, und dann ausruft: »Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!« Der Satz steht nur bei Matthäus, nicht in den drei anderen Evangelien. Er ist von den Christen beider Konfessionen jahrhundertelang benutzt worden, um »die Juden« als »Gottesmörder« zu diffamieren und eine jüdische »Kollektivschuld« zu konstruieren. In Wirklichkeit ist das bei Matthäus nicht gemeint, aber Tatsache bleibt, daß der Satz in diesem Sinn permanent mißbraucht wurde, daß er auf viele Juden verletzend wirkt und zur Erzeugung antijüdischer Stimmungen geeignet ist. Dies umso mehr, da Gibsons Passionsfilm völlig auf Emotionalisierung angelegt ist. Aufgrund der Kritik ließ Gibson sehr schnell mitteilen, er habe den Satz aus dem Film herausgeschnitten. Angeblich ist er zwar im aramäischen Ton immer noch enthalten, aber er wird nicht mehr als Untertitel angezeigt.

Ab diesem Zeitpunkt wurde deutlich, daß die ADL den Satz zwar als die am leichtesten angreifbare Schwachstelle gewählt hatte, daß sie aber grundsätzlich die Passionsgeschichte, so wie sie nicht nur in Gibsons Film, sondern im wesentlichen auch in den Evangelien erzählt wird, als antisemitisch interpretiert. Tatsächlich wird dort dem jüdischen Establishment jener Zeit, aber keineswegs den Juden schlechthin, eine maßgebliche Schuld an der Hinrichtung Jesu zugeschrieben. Die Angriffe der Evangelien auf die jüdische Obrigkeit finden ihr Vorbild in zahllosen Parallelstellen bei den Propheten des Alten Testaments. Auch der dem Matthäus-Zitat (»Sein Blut komme über uns ...«) zugrunde liegende Gedanke, historische Katastrophen – in diesem Fall die Zerstörung des Tempels durch die Römer 40 Jahre nach Jesu Hinrichtung – als Strafe für eigenes Fehlverhalten zu interpretieren, ist den alttestamentarischen Propheten geläufig.

Jesus und seine Anhänger waren gläubige, praktizierende Juden, vermutlich Ultraorthodoxe nach heutigem Verständnis, jedenfalls bestimmt keine Dissidenten oder gar Abtrünnige. Jesus Zielgruppe war erklärtermaßen ausschließlich »Gottes Volk Israel«. Das blieb auch nach seinem Tod zunächst die Orientierung seiner Schüler. Daß später auch Nichtjuden sich der Gemeinde anschlossen, löste eine Krise mit heftigen Diskussionen aus.

Woher wissen wir das? Mangels anderer Quellen ausschließlich aus den Evangelien, der Apostelgeschichte und den übrigen Schriften des Neuen Testaments. Hätte es bei den ersten Generationen der »christlichen« Gemeinde auch nur das geringste antijüdische Ressentiment gegeben, so wären die jüdischen Wurzeln selbstverständlich als anstößig empfunden und aus den Schriften getilgt worden. Aber selbst Paulus, der maßgeblich zur Zerstörung der Lehre Jesu beigetragen hat, betonte stolz nicht nur sein eigenes Judentum, sondern formulierte auch, daß das Volk Israel »Gottes erste Liebe« sei und bleibe.

Das Problem liegt nicht bei den ersten Generationen der »christlichen« Gemeinde. Sondern da, wo die Lehre eines besitzlosen Wanderpredigers, der im Kampf gegen das Establishment und gegen sinnentleerte Formalitäten sein Leben einsetzte und verlor, zu einer Staatsreligion der Reichen und Mächtigen entstellt wurde. Und da, wo aus einer Sekte innerhalb des Judentums eine Kirche wurde, die jahrhundertelang ungeheuerliche Verbrechen an den Juden beging oder verursachte.

Der Film von Mel Gibson wird zur Problematisierung und Aufklärung dieses Sachverhalts nichts beitragen. Er hat sich diese Aufgabe auch gar nicht erst gestellt. Es bleibt zu hoffen, daß er ein außerordentliches Kunstwerk ist – woran nach allen Berichten von Leuten, die ihn schon gesehen haben, nicht zu zweifeln ist – und daß er nicht allzu viel ideologischen Schaden anrichtet."

Quelle: http://www.jungewelt.de/2004/02-25/004.php

Mittwoch, der 25. Februar 2004, 13:12 Uhr
Name: Antichrist
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

"Lieber Gott, bist du eigentlich überall?"
"Jaaaa!"
"Lieber Gott, bist du auch auf dem Klo?!?"

Mittwoch, der 25. Februar 2004, 12:05 Uhr
Name: Jürgen Möllering
E-Mail: JuergenMoellering@t-online.de
Homepage: http://www.Versefinder.de

Hallo, möchte mich an Eurer schönen Hp mit einigen
selbstverfassten Gedichten beteiligen ! Alles Liebe vom Versefinder "Jürgen"

"An meinen Schutzengel"

Deinen Namen weiß ich noch nicht,
Doch ich kenne Dein Angesicht.
Es erscheint mir oft im Traume,
Beschützt mich in jedem Raume.
Spüre Dich doch stets neben mir,
Für dies Gefühl, da dank' ich Dir.

Du hilfst mir bei jeder Plage,
In der Nacht und auch am Tage.
Tief stecke ich in Deiner Schuld,
Bitte schenk' mir Deine Geduld,
So kann ich behütet leben
Und anderen Freude geben.

Mögen mir auch Schatten drohen,
Sind auch schon Freunde geflohen,
Kann ich mich auf Dich verlassen,
Werd' die Rettung nicht verpassen.
Schutzengel, Du hilfst in der Not,
Begleitest mich treu in den Tod.

Allein das Wissen, Du bist da,
Ist für mich immer wunderbar.
Ohne Dich, mag ich nicht leben,
Nur Liebe kann ich Dir geben.
Viel mehr willst Du von mir auch nicht,
Das seh' ich in Deinem Gesicht.

Von Jürgen Möllering ã

"Dein Wille, oh Herr"

Dein Wille immer geschehe,
Manchmal wohl und manchmal wehe.
Zuerst schenkst Du das große Glück,
Später ziehst Du es wieder zurück.
Der Jammer ist dann riesengroß,
Wir stehen da ganz fassungslos.

Dein Wille leite mein Leben,
Soll mir Geborgenheit geben.
Behüte mich vor jedem Neid,
Schütze mich vor jedem Leid.
Führe mich in sanfter Geduld,
Erlöse mich von aller Schuld.

Dein Wille mag mir gnädig sein,
Lasse mich nie völlig allein.
Seelenfrieden werd' ich finden,
Alle Ängste überwinden.
Immer sei er höchstes Gebot,
Gibt mir einen friedlichen Tod.

Von Jürgen Möllering ã

"Lieber Gott"

Lieber Gott, mit Deiner Macht,
Behüte mich in dieser Nacht.
Gib Frieden meiner Seele,
Das mein Herz sich nicht quäle.

Lieber Gott, sei doch so gut,
Schenke mir den frischen Mut,
Um alles zu ertragen,
Um Freude neu zu wagen.

Lieber Gott, Deinen Segen,
Brauch' ich auf allen Wegen.
Laß' mich zufrieden sein,
Laß' mich nie ganz allein.

Lieber Gott, vergiß mich nicht,
Sehne mich nach Deinem Licht.
Erkenntnis möchte' ich finden,
Den Hochmut überwinden.

Lieber Gott, hilf mir dabei,
Von Ängsten mache mich frei,
Vergib' mir all' meine Schuld,
Hab' mit mir immer Geduld.

Von Jürgen Möllering ã

"Schutzengel"

Schutzengel, hab' Dich lieb,
Fröhlichkeit, bitte mir gib.
Laß' schweigen die Sorgen,
Die plagen erst morgen.

Schutzengel, hüte mich,
Deine Kraft brauche ich.
Freue mich jeden Tag,
Alles gut enden mag.

Schutzengel, schütze mich,
In Gefahr rette mich.
Sei Hilfe in großer Not,
Begleite mich bis zum Tod.

Schutzengel, ich dank' Dir,
Immer bis Du bei mir.
Liebe geb' ich dafür,
Öffne die Himmelstür.

Von Jürgen Möllering ã

"Aus tiefster Seele"

Aus tiefster Seele flehe ich,
Gottesmutter hab' acht auf mich.
Will alles gelassen wagen,
Hilf mir niemals zu verzagen.

Mein Gewissen halt' immer rein,
Daß mich nie täuscht der schöne Schein.
Möchte' Wahrhaftigkeit erkennen,
Mich nicht in Hochmut verrennen.

Deine Liebe behüte mich,
Dein Segen komme über mich.
Immer möcht' ich Dir nahe sein,
Magst mir meine Fehler verzeih'n.

Bewahre mich an diesem Tag,
Sorg' damit ich nichts Böses sag',
Soll endlich schweigen jeder Neid
Und schütze mich vor jedem Leid.

Von Jürgen Möllering ã
JuergenMoellering@t-online.de
http://www.Versefinder.de

Mittwoch, der 25. Februar 2004, 11:50 Uhr
Name: Antichrist
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Der Mensch scheint dem Hund ein Gott zu sein,
er nährt ihn, schreibt ihm sein Tun vor,
schafft ihm ein Gewissen,
belohnt und bestraft ih,
ist sein Glück und seine Liebe,
und nach weit mehr als der mensch seinem Gotte,
scheint der Hund einem Frommen zu gleichen in
seiner tiefen, unbedingten Hingabe an seinen Herrn, dessen Tun er nicht versteht,
dessen Willen er gläubig erfüllt.

Gustav Wyneken

Und der Mensch? Er ist der Hund seines Gottes.

Mittwoch, der 25. Februar 2004, 07:48 Uhr
Name: Maude
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Hi Antichrist

das erinnert mich an die Zeit vor meiner Erstkommunion (weiß einer was das heißt?).
Ich war mir keiner Sünde bewußt, also las ich ein paar Stellen aus dem Beichtspiegel, den wir bekamen, damit wir uns ungefähr vorstellen konnten, was Sünde ist.
So ausführlich wie Du beschrieben war er Scott sei Dank nicht :-)))))))))))))))))))

Gruß
Maude

Dienstag, der 24. Februar 2004, 22:16 Uhr
Name: Harry
E-Mail: hohrprivat@web.de
Homepage: http://www.crowfoot.de

Mein Kompliment zu deiner Homepage.

Dienstag, der 24. Februar 2004, 18:01 Uhr
Name: Thorben
E-Mail: binsenweisheit25@t-online.de
Homepage: http://www.schminken.com

Seid mir gegrüßt! Hübsch, wirklich sehr hübsch Eure Seite! Bin nur durch Zufall hier hin gekommen und war angenehm überrascht! Bis dann, Thorben

Dienstag, der 24. Februar 2004, 17:56 Uhr
Name: Dieter
E-Mail: maker10@gmx.org
Homepage: http://www.schminken.com

Ich hab mal wieder vorbeigeschaut. Respekt! Best Wishes, Dieter!!!

Dienstag, der 24. Februar 2004, 17:55 Uhr
Name: Willi
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ ?
Sei doch mal ehrlich. Du kennst Gott doch gar nicht. Meinst Du, daß ich das nicht gemerkt habe? – Lern erst mal Gott kennen, dann kannst Du immer noch meckern. Nase in die Bibel stecken und dann von Gott schwatzen ist zu wenig. –

Jeder Mensch hat das prinzipielle Recht selber sein Ideal zu wählen, auch wenn die Christen das in ihrer 2000jährigen Missionswut noch nicht begriffen haben. Ich persönlich empfinde das Christentum als eine Ganovenreligion. Wenn man keine Lust hat sich christlich gleichschalten zu lassen, dann wird man mit christlicher Nächstenliebe gefoltert, auf dem Scheiterhaufen verbrannt, denunziert, beschimpft, usw. –

Wird das Christentums es jemals lernen, andere Ideale neben sich anzuerkennen?
Nehmen wir einmal an, Gott würde sich wieder verkörpern. Was würden die Christen tun? – Antwort: die Christen würden dieses neue Gott-Update totschweigen, kleinreden, lächerlich machen, denunzieren, für unmöglich erklären, usw. - Oder was meinst Du?

Dienstag, der 24. Februar 2004, 17:29 Uhr
Name: Willi
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ ?
Lieber arm und anständig bleiben, als 2000 Jahre christliche Arroganz weiter unterstützen.

Dienstag, der 24. Februar 2004, 17:08 Uhr
Name: ?
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Was simd die Antichristen für arme Schweine, Prahlen noch mit Ihrer Gottlosigkeit, Wie arm.
genauso wie Die Atheisten

Dienstag, der 24. Februar 2004, 16:52 Uhr
Name: Willi
E-Mail: keine E-Mail
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@ Antichrist
2000 Jahre christlicher Machtwahn, 2000 Jahre christlich-religiöse Einseitigkeit, 2000 Jahre christliche Besserwisserei. Was soll da schon herauskommen? Am besten man verläßt das Christentum, um ein anständiger Mensch zu bleiben.

Dienstag, der 24. Februar 2004, 15:52 Uhr
Name: Antichrist
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Heute fand ich im Internet den "Beichtspiegel".
Zum Abkotzen!
Was haben da Christen - Priester - für kranke Ideen!! zum Beispiel:
" Ich sage ab dem Liegen bei Tieren, aller Verunreinigungen an Tieren und allen geschlechtlichen Perversitäten"

Was müssen da im Umkehrschluß doch abartige, perverse christliche Schweine sich herumtummeln.
Denn die Beichte macht ja bekanntlich den sündigen Christen wieder zu einem reinen Christen,
bis zur nächsten Schweinerei!
Fluch dem Christentum!!

Dienstag, der 24. Februar 2004, 13:27 Uhr
Name: Erwin
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"Also bin ich der Liebe Gott"..... An sich ist die Erkenntnis nicht neu. Die frühesten Aufzeichnungen datieren meines Wissens mindestens 2500 Jahre zurück. Seit den frühen großen Upanishaden betrachtet die indische Philosophie die Gleichsetzung Atman=Brahman (das persönliche Selbst ist dem allgegenwärtigen, allesumfassenden ewigen Selbst gleich) keineswegs als Gotteslästerung, sondern ganz im Gegenteil als die tiefste Einsicht in das Weltgeschehen. Prof. Erwin Schrödinger (Physiker, 1887-1961)

Dienstag, der 24. Februar 2004, 13:20 Uhr
Name: Vivekananda
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Wollte Gott, uns umgäben nicht seit unserer Geburt alle jene abergläubischen Einflüsse und lähmenden Ideen der Schwäche und Nichtswürdigkeit! Wollte Gott, die Menschheit hätte einen leichteren Weg zu jenen edelsten und erhabensten Wahrheiten! Aber der Mensch muß durch alles dies hindurch; macht den Weg für die nach euch kommen, nicht noch schwieriger. Swami Vivekananda (1863-1902)
Aus „Jnana-Yoga“ Band II, von Swami Vivekananda, Rascher Verlag, Zürich, Seite 72

Dienstag, der 24. Februar 2004, 13:13 Uhr
Name: ?
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Lieber ein Christ als verlogener Krichender Geisteskranker Atheist, so wie der Antichrist

Dienstag, der 24. Februar 2004, 13:01 Uhr
Name: Vivekananda
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Über den ganzen Erdball hin hat man den Massen eingeredet, sie seien nichts. Seit Jahrhunderten hat man sie so eingeschüchtert, daß sie fast wie Viehherden geworden sind. Nie hat man ihnen erlaubt, vom Atman (ihrem höheren SELBST) zu hören..... sie sollen jetzt vom Atman (ihrem wahren SELBST) hören! Sie sollen wissen, daß die Niedrigsten unter den Niedrigen in sich den Atman (ihrem grenzenlosen SELBST) tragen, der niemals stirbt und nie geboren wurde. Swami Vivekananda (1863-1902)
Aus „Vivekananda“ Band I, von Prof. Romain Rolland, Rotapfel Verlag, ca. 1930, Seite 90

Dienstag, der 24. Februar 2004, 12:53 Uhr
Name: Vivekananda
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Dein eigener Wille ist das einzige, was auf deine Gebete antwortet; aber er erscheint jedem Geist in der Verkleidung verschiedener religiöser Vorstellungen. Wir mögen ihn Buddha, Jesus, Krishna, Jehovah, Allah, Agni nennen; aber er ist stets das SELBST, das höhere Ich. Swami Vivekananda (1863-1902)
Aus „Gespräche auf den Tausend Inseln“ von Swami Vivekananda, Rascher Verlag, Zürich, 1944, Seite 199

Dienstag, der 24. Februar 2004, 12:49 Uhr
Name: Antichrist
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Jede Religion behauptet, die einzige richtige zu sein, aber nicht eine einzige hat recht, außer meiner eigenen. Denn Religion ist absolute Privatangelegenheit, denn ich bin ich und in der Kürze meines Lebens möchte ich so leben, wie es für mich am erträglichsten ist. Am allerwenigsten
fehlt mir dazu die christliche Gottesfigur. Lieber als bekennender Atheist leben als ein kriechender, verlogener, geisteskranker Christ.

Dienstag, der 24. Februar 2004, 12:46 Uhr
Name: Hans
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Man nannte das Unvergängliche im Menschen das SELBST, ATMAN. Und man wagte in ungeheurer geistiger Schöpferkraft die große, inbrünstige Gleichung: Brahman gleich Atman. Diese Gleichung birgt zugleich alle Erlösung. Die Erkenntnis, daß Atman gleich Brahman ist, ist die Erlösung. Dieser Satz ist oft falsch verstanden. Natürlich ist nicht die rein gedankliche Erkenntnis gemeint, sondern die verwirklichte, die erlebte Erkenntnis. Prof. Dr. Hans Much (Arzt, Dichter, 1880-1932)

Dienstag, der 24. Februar 2004, 12:40 Uhr
Name: Vivekananda
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Wir möchten die Menschen zu einem Standort führen, wo es weder Veden noch Bibel noch Koran gibt, aber das soll durch Harmonisierung der Veden, der Bibel und des Korans geschehen. Den Menschen muß gelehrt werden, daß die einzelnen Religionen nur die verschiedenen Ausdrucksformen DER RELIGION, welche Einheit ist, sind, so daß jeder den Pfad wählen kann, der ihm am besten paßt. Swami Vivekananda (1863-1902)
Aus "Vivekananda, Leben und Werk" von Swami Nikhilananda, Drei-Eichen Verlag, München, 1972, Seite 239

Dienstag, der 24. Februar 2004, 12:34 Uhr
Name: Vivekananda
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In uns SELBST ist jene ewige Stimme, die von ewiger Freiheit spricht und deren Musik ewig in uns fortklingt. Ein Teil dieser SeelenMusik wurde Erde, das Weltall, aber stets war sie unser und wird es bleiben. Swami Vivekananda (1863-1902)

Dienstag, der 24. Februar 2004, 12:32 Uhr
Name: ELZOCKO
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Ohne Gott ist der Mensch zum Untergang verurteilt.

So wie Judas einst JESUS CHRISTUS Verriet,
verraten viele(ANTICHRIST) JESUS CHRISTUS

Dienstag, der 24. Februar 2004, 12:24 Uhr
Name: Angelus
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Ich bin so groß als Gott, er ist als ich so klein: Er kann nicht über mich, ich unter ihm nicht sein. Angelus Silesius (dt. Mystiker, 1624-1677)

Dienstag, der 24. Februar 2004, 12:22 Uhr
Name: ELZOCKO
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Es ist erstaunlich, wie viele bedeutende Menschen immer noch an GOTT Glauben

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Copyright © 1999, Der Humanist (Gästebuch entwickelt von Erik Möller) - Copyright © der Einträge bei ihren Autoren