Gästebuch
Wir freuen uns über (fast) jeden Eintrag in unserem Gästebuch. Nutzen Sie einfach das untenstehende Formular. Diskussionen sollten, sofern ein passendes Forum vorhanden ist, in unsere Diskussionsforen verschoben werden. Pöbeleien und Werbung sind nicht erwünscht, HTML-Tags werden in Text umgewandelt. Kursiv-Formatierung mit *Sternchen*, Fett mit _Unterstrichen_. (Sternchen sind daher als **, Unterstriche als __ zu maskieren.)

Name:
E-Mail:
Homepage:

Donnerstag, der 4. November 2004, 02:36 Uhr
Name: Pater Sebastian
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: Rolf Hermann LINGEN, PRHL, KzM, prhl

Rolf Hermann LINGEN aus Dorsten, ein seit Jahren der Polizei und Justiz bekannter religiöser Betrüger, der sich gegenwärtig zu verschiedensten Anklagepunkten vor Gericht verantworten muss, "begründete" eine eigene Sekten-Kirche, welche er irreführend "römisch katholische Kirche" nennt. Herr Lingen, der die Internetdomain www.katholisch.de illegal erworben und betrieben hatte, ist weder Mitglied noch Priester der römisch katholischen Kirche, bezeichnet sich aber dennoch irreführend als "römisch-katholischer Priester".
Die Internetdomain www.katholisch.de wurde Herrn Lingen durch einen Gerichtsbeschluss aberkannt ! Nun bezeichnet er Kardinal Lehmann als einen Dieb, zumal er der Auffassung sei, Kardinal Lehmann und die römisch katholische Kirche habe seine Domain gestohlen.
Nach seiner Weltanschauung, ist Papst Johannes Paul II. in Rom kein Papst - und die römisch katholische Kirche will Herr Lingen als "V2 Sekte" verstanden wissen.
Rolf Hermann LINGEN glaubt aber in seiner eigenen Person die "römisch katholische Kirche" wahrhaft zu verkörpern - und gibt sich dementsprechend in der Öffentlichkeit als römisch katholische Kirche, beziehungsweise Priester aus. Dadurch wurden bereits viele Gläubige der röm.kath. Kirche in die irre geführt und vorsätzlich getäuscht.
Aufgrund dieser und strafrechtlich relevanter Gegebenheiten, wurde Herr Lingen durch einen Gerichtsbeschluss zu einer psychiatrischen Untersuchung verpflichtet und in einer bereits abgeschlossenen Causa rechtskräftig verurteilt.
Für weitere Informationen verweise ich an S. Eminenz Kardinal Lehmann, bzw. an die Deutsche Bischofskonferenz oder an ein Generalvikariat, beziehungsweise Sektenreferat der röm.kath. Kirche

Donnerstag, der 4. November 2004, 02:13 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage


Ja, Ich bin eine Witzfigur ersten Ranges.

Mittwoch, der 3. November 2004, 23:03 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

GUT DAß ICH SO LÄCHERLICH BIN.

Mittwoch, der 3. November 2004, 22:42 Uhr
Name: Antijesus
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Jo. Aber den stinkenden Kreuz-Kaese bitte nicht vergleichen mit dem fein riechenden Schweizer Kaese. :-))

So meinte ich das.

Mittwoch, der 3. November 2004, 22:37 Uhr
Name: Antijesus
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Die Mitteilung von Mittwoch, 3.11.2004, 18:41 Uhr ist nicht von mir!

Wenn Du einen eigenen Namen verwenden würdest, dann wäre das einer Kommunikation hilfreicher.

Ich vergass zu erwähnen, das Grossschreiben
als Schreien gilt.
Sorry

Ich meinte nicht die Großschreibung, sondern Dein raketenschnelles Schimpfen.

Mittwoch, der 3. November 2004, 21:42 Uhr
Name: Bush+Blair+Hitler=Christen
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Ein Überlebender aus dem KZ Guantanamo

Der jordanische Prediger Wissam al-Dimawi geriet in amerikanische Gefangenschaft und blieb mehr als zwei Jahre lang verschollen.

Das Haus steht am Stadtrand. Eine graue Siedlung. Eine Sackgasse, keine Klingel. Im Treppenhaus ein Geruch nach Petroleum, die Hausfrauen mengen es dem Wischwasser bei, um das Ungeziefer fern zu halten.

Im ersten Stock, rechte Seite, ist ein Wohnzimmer: blauer Filzteppich, dünne Sitzkissen aus Schaumstoff. Die Wände sind kahl. Mitten im Raum steht ein Sessel. Darin sitzt ein Mann: klein, schmal, barfuß.

"Ich bin sehr glücklich", sagt er.

Leise Stimme, sanfte Augen.

"Guantanamo war eine schwere Prüfung, doch es war mir vergönnt, dort in die Seele Amerikas zu blicken."

Und was hat er gesehen?

"Angst", sagt Wissam al-Dimawi leise, er lächelt.

Es ist zehn Uhr morgens, die Sonne scheint durchs Fenster. Dimawi sitzt im Sessel und streckt die Beine. "Man stelle sich vor, die amerikanischen Soldaten haben sogar Lieder für uns gesungen."

Ahmed, Dimawis kleiner Bruder, stellt das blecherne Teetablett ab, kichernd.

Dimawi beugt sich vor. "Mehr als eine Milliarde Muslime gibt es auf der Welt. Und wir lieben das Leben, wir haben viele Kinder, unsere Zahl nimmt zu, unaufhaltsam. Was wollen sie mit uns tun, die Amerikaner? Uns alle in Guantanamo einsperren? Aber so viele Käfige haben sie dort nicht, das weiß ich zufällig genau."

Ahmed mischt sich ein: "Bitte, Wissam, mach es ihnen vor."

"Sie marschierten nachts vor unseren Käfigen auf und ab, zwar nicht jede Nacht, aber bestimmt ein-, zweimal die Woche.

Dabei sangen sie. Verschiedene Lieder. Manchmal schlugen sie auch mit einem Schlagstock an die Gitterstäbe."

Warum das?

"Ich glaube, es sollte uns am Schlafen hindern oder einschüchtern oder ..." Er zuckt die Achseln.

"Ach, bitte, mach es ihnen vor, bitte, einmal nur", sagt Ahmed.

"Also gut." Dimawi hievt sich hoch, stellt sich in Position, dann beginnt er auf- und abzustampfen, barfuß, in seiner weißen knöchellangen Dischdascha, er brummt eine Melodie.

"Love me tender, lalala, love me please, lalalala, bumm, bamm." Er drischt mit dem imaginären Schlagstock an imaginäre Zellenstäbe.

Ahmed gluckst und summt ein paar Töne mit.

Wissam al-Dimawi, geboren am 28. November 1975, jordanischer Staatsbürger: ein netter Kerl, höflich, redegewandt, heiter.

Dimawi bleibt stehen.

"Schreiben Sie, dass ich Präsident Bush etwas fragen möchte: was es ihm oder Amerika geholfen hat, dass er mich am Schlafen hinderte? Ich habe damals auch meine Wachposten danach gefragt: Warum tut ihr das, was habt ihr davon? Sie haben nicht geantwortet."

Vielleicht durften sie nicht?

"Nein. Sie wussten es nicht. Amerikaner befolgen nur Befehle, sie sind gierig und dumm." Er gleitet zurück in den Sessel. "Allah lehrt uns, die Wahrheit zu lieben, weil die Wahrheit etwas Gutes ist. Doch wenn man einem Menschen etwas Böses zufügt, um von ihm die Wahrheit zu erfahren - wie soll das funktionieren? Es kann nicht gelingen - und die Amerikaner wissen das, sie haben Angst vor der Reinheit und Überlegenheit des Islam." Er macht eine Pause. "Und so habe ich meine Aufgabe gefunden." Dimawi zieht die Beine unter sich.

"Die Stärke des Islam zu verkünden und von der Schwäche Amerikas zu berichten, dies ist meine Mission - seit Guantanamo."

Sein kleiner Bruder strahlt ihn an.

Im August 2001 begann die lange Reise Dimawis. Zusammen mit seiner Frau und seiner acht Monate alten Tochter Jakin war er nach Pakistan gegangen, um in dem Dorf Raiwand bei Lahore ein Predigertraining zu absolvieren. Es war der Traum seines Lebens, den er sich in diesen vier Monaten erfüllte, der Seiteneinstieg in eine Predigerkarriere. Ein theologisches Studium hätte der Vater ihm nie finanzieren können.

Dimawis Vater war bis zur Pensionierung bei der jordanischen Armee angestellt, als Hausmeister in einer Kaserne. Dimawi, ältester von sechs Brüdern, muss nach der achten Klasse von der Schule abgehen - er muss arbeiten. Er findet einen Job auf dem Basar, als Händler und Verkäufer von Broschüren, Buntstiften, Schulbüchern - und hier, in einem traditionellen und frommen Milieu, fühlt er sich wohl, er hat Zeit, sich weiterzubilden, er verbessert sein Arabisch.

Das Haus der Dimawis, in dem auch einige seiner Brüder mit ihren Frauen und Kindern leben, zwischen 12 und 20 Personen, kostet 400 Jordanische Dinar, etwa 450 Euro. Er kann seinen Teil der Miete zahlen, er kann es sich sogar leisten zu heiraten. Aber sein Ehrgeiz reicht weiter.

Im Basar, bei den gelegentlichen theologischen Disputen, fällt Dimawi auf - sein Arabisch ist bildhaft, seine Rezitationen aus dem Koran sind beeindruckend. Man lobt seine klangvolle Stimme. Und Dimawi fühlt seine Bestimmung: ein Streiter sein im Namen Allahs.

Ein Streiter: Heißt das, er hat gekämpft?

"Nur mit Worten", sagt er.

Und er hat nie Kontakt gehabt zu anderen Glaubensbrüdern, die mit der Waffe kämpften oder kämpfen wollten?

"Nie", sagt er.

Wirklich nie?

"Die Amerikaner haben auch jede Frage mehrmals gestellt", er macht ein spöttisches Gesicht, "als ob ich beim zweiten Mal etwas anderes antworten würde. Sie haben mich an einen Lügendetektor angeschlossen, dreimal - als ob eine Maschine in mein Herz blicken könnte."

Das islamische Zentrum, zu dem er reist, "Markas al-Daawa wa al-Tabligh", Zentrum für den Ruf der Gläubigen, ist eine riesige Anlage, bestehend aus einer Moschee, drum herum einfache, aber saubere Unterkünfte für Tausende; sie kommen aus dem Sudan, Indonesien, Frankreich, Afghanistan, Jordanien.

Oktober 2001: Die Amerikaner zerbomben Afghanistan, töten tausende Zivilisten durch Massenvernichtungswaffen (Clusterbomben, Cruise Missiles, bestückt mit 458 kg Schrapnell-Köpfen, B-52 Flächenbombardierungen, Dirty Bombs aus radioaktiven Abfällen). Dimawi bleibt in Raiwand, länger als anfangs geplant: Diese Zeit in seinem Leben ist die bislang aufregendste. Doch schließlich geht ihm das Geld aus. Statt zurückzufliegen, muss er den Landweg einschlagen.

Von Lahore nach Karatschi im Süden Pakistans, von dort nach Quetta, 75 Kilometer vor der afghanischen Grenze, von Quetta aus mit dem Bus durch Iran, südlich der Wüste Lut, dann durch den Irak bis Jordanien.

Dimawi ist ein Reisender der Dritten Welt: Knapp 5000 Kilometer, so weit wie von Lissabon bis zum Ural, will er zurücklegen, in Sandalen und mit ein paar hundert Dollar in der Tasche, stets anspruchslos, gleichmütig. Überfüllte Busse, stickige Eisenbahnen, neben Ziegen und Schafen, mit einem Säugling im Arm und einem Pappkarton voller Windeln, geplatzte Reifen, Skorpione, kochende Kühler.

50 Kilometer hinter der pakistanisch-iranischen Grenze, vor dem Ort Esfandak, wird der Bus gestoppt. Die iranischen Grenzsoldaten wissen, wen sie suchen - ihn. Woher? An der Grenze, sagt er, hat er nichtsahnend auf irgendein Formular das Wort "Sarka" geschrieben.

Dimawi, seine Frau und ihr acht Monate altes Kind werden aus dem Bus geholt und nach Sahedan gebracht. Dimawi wird von seiner Familie getrennt, eingesperrt. Einer seiner iranischen Bewacher spricht etwas Arabisch, Dimawi fragt ihn jeden Tag dasselbe: Warum haltet ihr mich fest? Wann lasst ihr mich frei?

Am dritten Tag bekommt er ein Paar Gummilatschen und einen neuen Overall, der ist orangefarben. Hat das etwas zu bedeuten?

"Ich war fest überzeugt, dass es ein Irrtum war, eine Verwechslung", sagt er.

Die Verpflegung ist gut: Käse, Marmelade, Reis. Doch nach zwölf Tagen verweigert Dimawi das Essen. Man bringt ihn nach Teheran.

Ein Hotel am Stadtrand von Teheran, ein Treffen mit seiner Frau, ein Blick aufs Kind. Das Kind schläft, seine Frau weint. Was wird aus uns?

Man bringt ihn nach Afghanistan. Die Bagram-Airbase, 1976 von den Sowjets erbaut, befindet sich eine Autostunde von Kabul: ein Hochplateau unterhalb der Paghman-Bergkette, ein schwer bewachter Sicherheitszaun um die drei Hangars, Kontrollturm, flache Nebengebäude. Eines davon dient als Gefängnis. Hier landet der „Terrorverdächtige“ Wissam al-Dimawi am 25. Februar 2002. Hier begegnet er Amerika.

Dimawi hält inne. "Noch etwas Tee? Nein? Etwas anderes?" Er winkt seinen Bruder heran, flüstert. Ahmed verschwindet gehorsam.

"In Afghanistan, bei den Amerikanern, wurde es schlagartig schlimm. Ich wurde einige Male zum Verhör geholt, dabei ausgezogen, eine Frau sah zu. Sie lachte. Ich wurde auf den Bauch gelegt, mit gespreizten Beinen. Sie bohrten mir etwas in den Anus. Kann sein, dass ich schrie. Es blutete. Der Dolmetscher fragte, ob ich al-Qaida kenne, Abu Mussab al-Sarkawi kenne, ob ich sterben wolle ... Ich sagte immer nur: nein, nein, nein."

Es ist Ende Februar, die Nächte sind eisig, die Zelle fensterlos, ungeheizt. Sie sind zu zwölft, manchmal mehr. Einige wimmern vor Schmerzen, manche brüllen stundenlang nach Wasser. Dimawi verhält sich still. Manchmal vergehen Wochen bis zum nächsten Verhör, stets dieselben Fragen. Dimawi wird einem Lügendetektor-Test unterzogen.

"Danach sagten sie, ich sei ein guter Lügner, und darum müsse ich sterben."

Nach 40 Tagen wird er nach Kabul gebracht, dort geht es so weiter; nach einem Jahr etwa schafft man ihn zurück nach Bagram, von dort nach Guantanamo.

Am 10. März 2003 wird Wissam al-Dimawi auf der Bagram-Airbase in eine amerikanische Militärmaschine verfrachtet, wahrscheinlich eine Frachtmaschine vom Typ C-5 Galaxy. Dimawi ist zu diesem Zeitpunkt 27 Jahre alt und mehr tot als lebendig. Mehr als ein Jahr ist er jetzt bereits in US-Militärgefängnissen in Kabul und Bagram.
Als man ihn auf der Bagram-Airbase in die Maschine steckt, trägt er einen weißen Overall und muss zwei weiße Pillen schlucken; so tritt er den Flug an mit einem Beruhigungsmittel in der Blutbahn und als Paket: gefesselt an Händen und Füßen, die Fußschellen verkettet mit einem Bauchgurt, über seinem Kopf klebt eine schwarze Kapuze. Der Stoff riecht chemisch. In seinem Mund ein Geschmack nach Galle.

Die Kapuze lässt kein Licht durch. Oben und unten, rechts, links tauschen die Plätze, Dimawi verliert die Orientierung, um ihn nur Schwärze, Schwindel, Gerüttel. Er versucht gleichmäßig zu atmen, und er kämpft gegen den Drang zu zappeln, an den Fesseln zu zerren, ins Dunkel hineinzukreischen.

Warum tut ihr das?

"Aber ich schrie nicht", sagt er freundlich. "Es wäre sinnlos gewesen, die Soldaten verstanden ja sowieso kein Arabisch."

Wissam al-Dimawi, Frachtgut ins Nirgendwo, betete.

In Guantanamo nimmt man ihm die Kapuze ab, er drückt den Kopf auf die Brust, hält die Augen geschlossen vor dem gleißenden Licht. Es ist eine Baracke, in die man ihn bringt. Ein Arzt oder Sanitäter, eine Frau in Soldatenkleidung, ein Übersetzer. Dimawis Fesseln werden gelöst, er muss sich ausziehen, der medizinische Check dauert keine zehn Minuten, er wird geschoren und rasiert. Anschließend bringt man ihn zu seinem Käfig, in dem er die nächsten 386 Tage und Nächte verbringen wird: neun Fußlängen lang, acht Fußlängen breit.

Am dritten Tag bekommt er ein Paar Gummilatschen und einen neuen Overall, der ist steif und orangefarben statt weiß. Hat das etwas zu bedeuten? Gilt er als überführt? Wie lange muss er bleiben? Dimawi versucht, seinen Bewachern eine Antwort zu entlocken, vergebens.

Was tut ihr? Er begreift gar nichts von allem.

Fünfter Tag: eine Zahnbürste. Sie hat keinen Stiel, nur einen weichen Plastikring, den man über den Finger streift.

Einen Tag lang denkt Dimawi darüber nach, warum man ihm keine richtige Zahnbürste gegeben hat, dann findet er die Lösung. "Um zu verhindern, dass wir daraus eine Waffe schnitzen - und die Soldaten angreifen. Die starken Amerikaner fürchten sich vor Zahnbürsten!"

Ahmed, der kleine Bruder, nickt, lacht.

Hat er nie an Suizid gedacht - aus Verzweiflung?

"Gott war immer bei mir."

Irgendwann redet einer der Bewacher mit Dimawi, er sagt nicht viel, nur: "Hi, I'm Sandy." Dimawi hält dies für eine Begrüßung, er antwortet: "Hi, I'm Sandy." Der andere lacht, schüttelt den Kopf, Dimawi sieht ihn ein paar Mal, er ruft dann "Hi, I'm Sandy", aber er bekommt keine Antwort.

Vom ersten Tag an wartet Dimawi, dass man ihn verhört. "Es war ja ein Irrtum, meine Gefangennahme, ich wollte eine Möglichkeit, mich zu äußern." Heiße Tage, kalte Nächte. Wenn es regnet, läuft sein Käfig voll Wasser.

Niemand kommt.

"So vergingen wohl an die dreieinhalb Monate", sagt Wissam al-Dimawi, er lächelt.

Fünf Wochen nach dem Angriff auf Afghanistan erließ George W. Bush eine präsidiale Order, wonach Festgenommene aus diesem Terroranschlag als „Terroristen“ und nicht als Kriegsgefangene zu behandeln sind. Es war die erste Order dieser Art seit dem Zweiten Weltkrieg; der Militärstützpunkt Guantanamo sowie ca. 42 weitere Internierunglager mit mehr als 50,000 Insassen in Afghanistan und Irak wurden zum blinden Fleck im Rechtssystem der USA.

Die Zahl der Häftlinge in Guantanamo soll zwischen 600 und 650 liegen, wahrscheinlich aus mehr als 40 Ländern. Weshalb jemand dorthin gebracht wird, welche Verdachtsmomente gegen ihn vorliegen - das alles bleibt im Dunkeln, es genügt, am falschen Ort zu sein, den falschen Pass zu haben, das entsprechende Aussehen.

So wie Wissam Abd al-Rahman al-Dimawi, den es kurz hinter der iranischen Grenze erwischt, wahrscheinlich aus einem einzigen Grund - weil er aus Sarka stammt. Jener jordanischen Industriestadt, eine Dreiviertelstunde nordöstlich von Amman, der Stadt, aus der auch Abu Mussab al-Sarkawi kommt, ehemaliger Honighändler, das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld der Amerikaner liegt inzwischen bei 25 Millionen Dollar.

Wahrscheinlich erhoffen die Amerikaner sich Hinweise auf Sarkawi. "Vielleicht war alles nur eine Verwechslung? Wir Araber sehen uns doch angeblich alle gleich." Dimawi lächelt fein, kalt. "Die Amerikaner sind so dumm."

Wissam al-Dimawi wird in dem Jahr, das er in Guantanamo verbringt, viermal verhört, jeweils etwa eine Stunde lang. Immer dieselben Fragen nach al-Qaida und Sarkawi aus Sarka.

Und er kennt ihn wirklich nicht?

"Ich kenne ja nicht alle Einwohner aus Sarka", sagt Dimawi.

Aber er weiß, dass die Amerikaner auf Sarkawi 25 Millionen Dollar ausgesetzt haben?

"So sind die Amerikaner", Dimawis Stimme klingt kühl, "sie wollen immer alles kaufen."

Wissam al-Dimawi überlebt die physischen Strapazen, weil er klein ist und verhältnismäßig schmächtig, wahrscheinlich kann er seinen Organismus leichter herunterfahren. "Manche tranken Urin und wurden krank, manche wurden wild vor Durst oder Hunger. Ich nie. Wenn es schlimm wurde, stellte ich mir das Gesicht meiner Tochter vor."

Wissam al-Dimawi überlebt, indem er sich abkapselt, in eine Welt schlüpft - in der es nur Gott gibt und ihn. Und wo alles einen Sinn hat, seine Wut, seine Verzweiflung.

Am 31. März 2004, einem Mittwoch, sehr früh am Morgen und gegen alle Routine in Guantanamo, wird Wissam al-Dimawi auf die Krankenstation gebracht. Die Untersuchung ist gründlicher als bei seiner Einlieferung - und irgendwie freundlicher. Danach keine Fesseln. Stattdessen schiebt man ihn in einen Nebenraum, dort liegen auf einem Hocker eine Jeans, ein blaues Sweatshirt sowie ein Paar cremefarbene Turnschuhe, Größe 39. Er soll sich umziehen. Die Maschine steht bereits auf der Startbahn. Schnell.

Er versteht nicht. Umziehen?

Ja, rasch, er ist frei, er darf nach Hause.

Er glaubt es nicht. Es ist ein Trick.

Aber der Doktor nickt, ungeduldig, er will ihm helfen beim Umziehen, aber das ist nicht nötig, Dimawi beeilt sich.

"Ich musste die Jeans umkrempeln, aber die Turnschuhe passten."

24 Stunden später, in Amman, nimmt ihn der jordanische Geheimdienst in Empfang, abermals Verhöre, zwei Wochen lang geht das, aber die Haftbedingungen sind erträglich.

Dann bringt ihn ein Wagen nach Sarka.

An die ersten Tage, sagt er, könne er sich kaum noch erinnern. Als Erstes begrüßt er seine Eltern, seine Frau, und dann küsst er seine Tochter, und dann zieht er sich um, die Turnschuhe behält er.

Er hat sein altes Leben zurück.

"Die Wut der arabischen Welt" heißt ein Buch des Orientalisten Bernhard Lewis, es beschreibt das Gefühl einer historischen Degradierung. Dimawi trägt sie in sich, diese Wut, doch er gehört einer neuen Generation an. Er hat die Wut transformiert in lässige Verachtung. Die Verlockungen und Bestrafungen des Westens, die Dollar und Wissenschaften und Gefängnisse, sind allesamt bedeutungslos: letzte Zuckungen eines dekadenten Systems. Dimawi fühlt sich wie erleuchtet seit seiner Rückkehr, Allah hat ihn behütet.

In den ersten Wochen, als Besucher, Nachbarn ihre Aufwartung machten, bestaunten sie ehrfürchtig die cremefarbenen Turnschuhe: die Reliquien des Märtyrers.

Wissam al-Dimawi ist erst 28 Jahre alt und hat schon die Rolle seines Lebens gefunden: Er wird seinen Glaubensbrüdern Amerika erklären.

Sein Bruder Ahmed kommt zurück. Mit einem Tablett, darauf stehen Gläser und eine Eineinhalb-Liter-Flasche Coca-Cola. Sie ist eiskalt, er hat sie schnell im Supermarkt gekauft. Weil Besucher aus dem Westen doch lieber Cola trinken als Tee.

"Ist sie auch kalt genug?", fragt er freundlich.

–-

Auszüge aus einem Brief aus Falludscha an UN-Generalsekretär Kofi Annan

Am 14. Oktober wandten sich Repräsentanten der irakischen Stadt Falludscha in einem Brief an UN-Generalsekretär Kofi Annan, den junge Welt angesichts des angekündigten US-Großangriffes auszugsweise dokumentiert. Die Übersetzung besorgte Sylvia Weiss.

Exzellenz, es ist sehr offensichtlich, daß die amerikanischen Streitkräfte jeden Tag im Irak Völkermordverbrechen verüben. Jetzt, während wir an Eure Exzellenz schreiben, verüben die amerikanischen Streitkräfte diese Verbrechen in der Stadt von Falludscha. Die amerikanischen Kampfflugzeuge werfen ihre mächtigsten Bomben auf die Zivilbevölkerung, die Hunderte von unschuldigen Menschen töten und verletzen. Zur gleichen Zeit greifen ihre Panzer die Stadt mit schwerer Artillerie an.

Wie Sie wissen, gibt es keine militärische Präsenz in der Stadt. Es gab keinerlei Aktionen seitens der Falludscha-Widerstandsbewegung in den vergangenen Wochen, weil die Verhandlungen zwischen den Vertretern der Stadt und der Regierung gut vorankamen. In dieser Atmosphäre begannen die neuen Bombardements der Amerikaner. (...)

Nun sind viele Menschen in den Überresten ihrer zerbombten Häuser eingeschlossen wie in einer Falle, und niemand kann ihnen helfen, während die Angriffe weitergehen. Allein in der Nacht zum 13. Oktober haben amerikanische Bombardements 50 Häuser zerstört – mit ihren Bewohnern darin. Ist das ein genozidales Verbrechen oder eine Unterrichtsstunde in amerikanischer Demokratie? Es ist offensichtlich, daß die Amerikaner Terrorakte gegen die Bevölkerung von Falludscha nur aus einem Grund begehen: die Weigerung, ihre Besatzung zu akzeptieren. (...)

Wir wissen, daß wir in einer Welt leben, die mit zweierlei Maß mißt. In Falludscha haben sie ein neues, vages Ziel erschaffen: Al Sarkawi. Das ist der neue Vorwand, um ihre Verbrechen zu rechtfertigen, das Töten und das tägliche Bombardement von Zivilisten. Fast ein Jahr ist vergangen, seitdem sie diesen neuen Vorwand erfunden haben, und jedes Mal, wenn sie Häuser, Moscheen und Restaurants zerstören und Kinder und Frauen töten, sagen sie »Wir haben eine erfolgreiche Operation gegen Al Sarkawi durchgeführt.« Sie werden niemals sagen, daß sie ihn getötet haben, weil es eine solche Person nicht gibt. Und das bedeutet, daß das Töten von Zivilisten und der tägliche Genozid weitergehen werden.

Die Bevölkerung von Falludscha versichert Ihnen, daß diese Person, falls sie existiert, nicht in Falludscha ist und wahrscheinlich nirgendwo im Irak. Die Bevölkerung von Falludscha hat viele Male angekündigt, daß jede Person, die Al Sarkawi sieht, ihn töten würde. Es ist offensichtlich, daß dieser Mann nur eine hypothetische Figur ist, die von den Amerikanern erschaffen wurde. Gleichzeitig haben die Vertreter von Falludscha, unsere Stammesführer, bei vielen Gelegenheiten das Kidnapping und Töten von Zivilisten angeprangert. Wir haben keine Verbindung zu irgendeiner Gruppe, die solch inhumanes Verhalten praktiziert.

Exzellenz, wir bitten Sie und auch alle anderen führenden Staatsmänner der Welt, auf die US-amerikanische Administration den größtmöglichen Druck auszuüben, damit sie ihre Verbrechen in Falludscha stoppt und ihre Armee abzieht, weit weg von der Stadt. Die Stadt war sehr ruhig und friedlich, als ihre Einwohner sie wieder selbst verwalten konnten. Wir haben keine Unruhen in der Stadt gehabt. Die zivile Verwaltung ging gut. (...)

Wir haben einfach die Besatzungsmacht nicht willkommen geheißen. Das ist unser Recht gemäß der UN-Charta, dem internationalen Recht und den Normen der Humanität. Wenn die Amerikaner das Gegenteil glauben, dann sollen sie zuerst zur UNO gehen und all ihren ausführenden Organen, bevor sie in einer Weise handeln, die im Gegensatz zur UN-Charta steht, die sie unterzeichnet haben.

Es ist sehr dringend, daß Eure Exzellenz zusammen mit anderen führenden Persönlichkeiten der Welt rasch eingreifen, um neue Massaker zu verhindern. (...)

Hochachtungsvoll, Kassim Abdullsattar Al Dschumaili, Präsident des Studienzentrums für Menschenrechte und Demokratie, für die Bevölkerung und für den Stadtrat von Falludscha, die Juristenvereinigung, die Lehrervereinigung, den Rat der Stammesführer sowie das Haus der Fatwa und religiösen Erziehung

Mittwoch, der 3. November 2004, 20:56 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Die Kreuz-Religion sei Käse.

Jo. Aber den stinkenden Kreuz-Kaese bitte nicht vergleichen mit dem fein riechenden Schweizer Kaese. :-))

Mittwoch, der 3. November 2004, 18:58 Uhr
Name: - mortgage loan.
E-Mail: haresoco@hotbox.com
Homepage: http://mortgage-loan.x-mortgage.com

</textarea>

Mittwoch, der 3. November 2004, 18:41 Uhr
Name: Antijesus
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage


Ich vergass zu erwähnen, das Grossschreiben
als Schreien gilt.
Sorry

Mittwoch, der 3. November 2004, 17:15 Uhr
Name: Antijesus
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Die Mitteilung von Mittwoch, 3.11.2004, 16:25 Uhr ist nicht von mir!

NATÜRLICH IST DIE NICHT VON DIR

Warum verwendest Du meinen Namen? Fällt Dir kein anderer Name ein?

DU DUMMES INSEKT!

Willst Du in die Fußstapfen der Christen treten? In der 2000jährigen christlichen Geschichte wurden über 100 Millionen Andersdenkende im Namen von Bibel, Jesus und Kirche ermordet. Diese Tötungen beginnen in Gedanken, werden mit Schimpfworten fortgesetzt und enden mit Mord.

GEHIRNSPENDER

Was ist das?

DU KANNST KEIN ATHEIST SEIN, DU BIST GLÄUBIG WIE ELZOCKO!

Ich glaube an meinen Teddybär. Der ist friedlich und tut keinem was.

GUT DAS ICH ATHEIST BIN!

Dann benimm Dich anständig und schreie nicht in der Gegend herum.

Mittwoch, der 3. November 2004, 16:48 Uhr
Name: Kostas
E-Mail: ort1234@yahoo.de
Homepage: http://www.griechenland-zypern.de/peloponnes/peloponnes_villen.htm

Hallo, wollte mich nur mal wieder melden und einen Grus hier hinterlassen, nachdem ich vom Peloponnes zurück bin.

Mittwoch, der 3. November 2004, 16:45 Uhr
Name: Antichchrist II
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage


Es ist schon eine Strafe,
sich MÖRDER-ATHEIST zu nennen,
die Christen Umbringen.

Mittwoch, der 3. November 2004, 16:26 Uhr
Name: Antichrist II
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Es ist schon unglaublich wie viele gläubige die welt zählt. kaum ein atheist, der nicht doch gläubig ist. alle sind sie eingebildet auf ihre religion und haben angst vor dem MÖRDERCHRISTENTUM.

Mittwoch, der 3. November 2004, 16:25 Uhr
Name: Antijesus
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

"Die Mitteilung von Mittwoch, 3.11.2004, 15:24 Uhr ist nicht von mir!"

NATÜRLICH IST DIE NICHT VON DIR DU DUMMES INSEKT! ICH HABE DIR DAMIT GEZEIGT WAS FÜR EIN GROßER GEHIRNSPENDER DU BIST. DU KANNST KEIN ATHEIST SEIN, DU BIST GLÄUBIG WIE ELZOCKO! GUT DAS ICH ATHEIST BIN!

Mittwoch, der 3. November 2004, 16:03 Uhr
Name: Antijesus
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Herbert Ferstl: ... Fuer was so ein Schmierenkaese doch alles gut sein kann! ...

Ich habe mal ein Bild auf einer Postkarte gesehen: Da war ein Berg. Die Bergspitze ragte über die Wolkendecke. Auf der Bergspitze stand ein großes Kreuz aus Käse!

Vielleicht hat der Künstler des Bildes gemeint: Die Kreuz-Religion sei Käse.

Mittwoch, der 3. November 2004, 16:01 Uhr
Name: Antijesus
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Die Mitteilung von Mittwoch, 3.11.2004, 15:24 Uhr ist nicht von mir!

Gästebuch-Archiv
866 | 865 | 864 | 863 | 862 | 861 | 860 | 859 | 858 | 857 | 856 | 855 | 854 | 853 | 852 | 851 | 850 | 849 | 848 | 847 | 846 | 845 | 844 | 843 | 842 | 841 | 840 | 839 | 838 | 837 | 836 | 835 | 834 | 833 | 832 | 831 | 830 | 829 | 828 | 827 | 826 | 825 | 824 | 823 | 822 | 821 | 820 | 819 | 818 | 817 | 816 | 815 | 814 | 813 | 812 | 811 | 810 | 809 | 808 | 807 | 806 | 805 | 804 | 803 | 802 | 801 | 800 | 799 | 798 | 797 | 796 | 795 | 794 | 793 | 792 | 791 | 790 | 789 | 788 | 787 | 786 | 785 | 784 | 783 | 782 | 781 | 780 | 779 | 778 | 777 | 776 | 775 | 774 | 773 | 772 | 771 | 770 | 769 | 768 | 767 | 766 | 765 | 764 | 763 | 762 | 761 | 760 | 759 | 758 | 757 | 756 | 755 | 754 | 753 | 752 | 751 | 750 | 749 | 748 | 747 | 746 | 745 | 744 | 743 | 742 | 741 | 740 | 739 | 738 | 737 | 736 | 735 | 734 | 733 | 732 | 731 | 730 | 729 | 728 | 727 | 726 | 725 | 724 | 723 | 722 | 721 | 720 | 719 | 718 | 717 | 716 | 715 | 714 | 713 | 712 | 711 | 710 | 709 | 708 | 707 | 706 | 705 | 704 | 703 | 702 | 701 | 700 | 699 | 698 | 697 | 696 | 695 | 694 | 693 | 692 | 691 | 690 | 689 | 688 | 687 | 686 | 685 | 684 | 683 | 682 | 681 | 680 | 679 | 678 | 677 | 676 | 675 | 674 | 673 | 672 | 671 | 670 | 669 | 668 | 667 | 666 | 665 | 664 | 663 | 662 | 661 | 660 | 659 | 658 | 657 | 656 | 655 | 654 | 653 | 652 | 651 | 650 | 649 | 648 | 647 | 646 | 645 | 644 | 643 | 642 | 641 | 640 | 639 | 638 | 637 | 636 | 635 | 634 | 633 | 632 | 631 | 630 | 629 | 628 | 627 | 626 | 625 | 624 | 623 | 622 | 621 | 620 | 619 | 618 | 617 | 616 | 615 | 614 | 613 | 612 | 611 | 610 | 609 | 608 | 607 | 606 | 605 | 604 | 603 | 602 | 601 | 600 | 599 | 598 | 597 | 596 | 595 | 594 | 593 | 592 | 591 | 590 | 589 | 588 | 587 | 586 | 585 | 584 | 583 | 582 | 581 | 580 | 579 | 578 | 577 | 576 | 575 | 574 | 573 | 572 | 571 | 570 | 569 | 568 | 567 | 566 | 565 | 564 | 563 | 562 | 561 | 560 | 559 | 558 | 557 | 556 | 555 | 554 | 553 | 552 | 551 | 550 | 549 | 548 | 547 | 546 | 545 | 544 | 543 | 542 | 541 | 540 | 539 | 538 | 537 | 536 | 535 | 534 | 533 | 532 | 531 | 530 | 529 | 528 | 527 | 526 | 525 | 524 | 523 | 522 | 521 | 520 | 519 | 518 | 517 | 516 | 515 | 514 | 513 | 512 | 511 | 510 | 509 | 508 | 507 | 506 | 505 | 504 | 503 | 502 | 501 | 500 | 499 | 498 | 497 | 496 | 495 | 494 | 493 | 492 | 491 | 490 | 489 | 488 | 487 | 486 | 485 | 484 | 483 | 482 | 481 | 480 | 479 | 478 | 477 | 476 | 475 | 474 | 473 | 472 | 471 | 470 | 469 | 468 | 467 | 466 | 465 | 464 | 463 | 462 | 461 | 460 | 459 | 458 | 457 | 456 | 455 | 454 | 453 | 452 | 451 | 450 | 449 | 448 | 447 | 446 | 445 | 444 | 443 | 442 | 441 | 440 | 439 | 438 | 437 | 436 | 435 | 434 | 433 | 432 | 431 | 430 | 429 | 428 | 427 | 426 | 425 | 424 | 423 | 422 | 421 | 420 | 419 | 418 | 417 | 416 | 415 | 414 | 413 | 412 | 411 | 410 | 409 | 408 | 407 | 406 | 405 | 404 | 403 | 402 | 401 | 400 | 399 | 398 | 397 | 396 | 395 | 394 | 393 | 392 | 391 | 390 | 389 | 388 | 387 | 386 | 385 | 384 | 383 | 382 | 381 | 380 | 379 | 378 | 377 | 376 | 375 | 374 | 373 | 372 | 371 | 370 | 369 | 368 | 367 | 366 | 365 | 364 | 363 | 362 | 361 | 360 | 359 | 358 | 357 | 356 | 355 | 354 | 353 | 352 | 351 | 350 | 349 | 348 | 347 | 346 | 345 | 344 | 343 | 342 | 341 | 340 | 339 | 338 | 337 | 336 | 335 | 334 | 333 | 332 | 331 | 330 | 329 | 328 | 327 | 326 | 325 | 324 | 323 | 322 | 321 | 320 | 319 | 318 | 317 | 316 | 315 | 314 | 313 | 312 | 311 | 310 | 309 | 308 | 307 | 306 | 305 | 304 | 303 | 302 | 301 | 300 | 299 | 298 | 297 | 296 | 295 | 294 | 293 | 292 | 291 | 290 | 289 | 288 | 287 | 286 | 285 | 284 | 283 | 282 | 281 | 280 | 279 | 278 | 277 | 276 | 275 | 274 | 273 | 272 | 271 | 270 | 269 | 268 | 267 | 266 | 265 | 264 | 263 | 262 | 261 | 260 | 259 | 258 | 257 | 256 | 255 | 254 | 253 | 252 | 251 | 250 | 249 | 248 | 247 | 246 | 245 | 244 | 243 | 242 | 241 | 240 | 239 | 238 | 237 | 236 | 235 | 234 | 233 | 232 | 231 | 230 | 229 | 228 | 227 | 226 | 225 | 224 | 223 | 222 | 221 | 220 | 219 | 218 | 217 | 216 | 215 | 214 | 213 | 212 | 211 | 210 | 209 | 208 | 207 | 206 | 205 | 204 | 203 | 202 | 201 | 200 | 199 | 198 | 197 | 196 | 195 | 194 | 193 | 192 | 191 | 190 | 189 | 188 | 187 | 186 | 185 | 184 | 183 | 182 | 181 | 180 | 179 | 178 | 177 | 176 | 175 | 174 | 173 | 172 | 171 | 170 | 169 | 168 | 167 | 166 | 165 | 164 | 163 | 162 | 161 | 160 | 159 | 158 | 157 | 156 | 155 | 154 | 153 | 152 | 151 | 150 | 149 | 148 | 147 | 146 | 145 | 144 | 143 | 142 | 141 | 140 | 139 | 138 | 137 | 136 | 135 | 134 | 133 | 132 | 131 | 130 | 129 | 128 | 127 | 126 | 125 | 124 | 123 | 122 | 121 | 120 | 119 | 118 | 117 | 116 | 115 | 114 | 113 | 112 | 111 | 110 | 109 | 108 | 107 | 106 | 105 | 104 | 103 | 102 | 101 | 100 | 99 | 98 | 97 | 96 | 95 | 94 | 93 | 92 | 91 | 90 | 89 | 88 | 87 | 86 | 85 | 84 | 83 | 82 | 81 | 80 | 79 | 78 | 77 | 76 | 75 | 74 | 73 | 72 | 71 | 70 | 69 | 68 | 67 | 66 | 65 | 64 | 63 | 62 | 61 | 60 | 59 | 58 | 57 | 56 | 55 | 54 | 53 | 52 | 51 | 50 | 49 | 48 | 47 | 46 | 45 | 44 | 43 | 42 | 41 | 40 | 39 | 38 | 37 | 36 | 35 | 34 | 33 | 32 | 31 | 30 | 29 | 28 | 27 | 26 | 25 | 24 | 23 | 22 | 21 | 20 | 19 | 18 | 17 | 16 | 15 | 14 | 13 | 12 | 11 | 10 | 9 | 8 | 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1

Copyright © 1999, Der Humanist (Gästebuch entwickelt von Erik Möller) - Copyright © der Einträge bei ihren Autoren >