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Samstag, der 23. Februar 2002, 22:14 Uhr
Name: Vincent
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(Ach ja, ich war für paar Tage nicht im Land, deshalb so verzögerte Antworten :-)

@Herbert:

Ich kenne jemanden, der hat hat Kind in das Weihwasserbecken der Kirche uriniert und hat sich hinterher - beim Beobachten der GLAEUBIGEN - halb tot gelacht (ist eben alles nur Einbildung).

Ich hoffe, dieser jemand nennt sich nicht Hummanist. Hoffentlich wurde er verklagt. Mir ist es relativ egal welche Religion es trifft. Wer aber so etwas mit "geweihten" Dingen einer Religion umgeht, der ist für mich nur noch ein paar Stufen von denen entfernt, die einst Synagogen schändeten.
Eine solche Art gegenüber Religionen ist unerhört und sicherlich in mehrerlei Hinsicht gesetzeswidrig.
Das einzigste was hier als Ausrede gilt ist, dass er ein Kind war.

Ich halte zwar auch nichts, von Weihwasser - aber ich hasse Menschen, die Religionen von anderen Wort wörtlich bepinkeln.

Wer da wohl wem nacheifert?

Herbert, entschuldige bitte, aber hier eifert ihr garantiert den bereits vorhandenen Religionen nach - da braucht ihr niemanden was vormachen.

@Heike J.:

Mit feierlichen Gesängen und einer langen Prozession haben rund 100.000 Gläubige die Ankunft einer Reliquie Buddhas aus der Volksrepublik China gefeiert. Der etwa 2500 Jahre alte Finger war Jahrhunderte lang in einer Pagode in Xian eingemauert. Nun soll er die Insel Taiwan von den "Grundübeln der modernen Gesellschaft" befreien.

Siehst du, dass ist es, was mich letztendlich auch zum Christentum wieder brachte. In der Bibel steht, dass man sich weder ein Bild von Gott machen soll, noch andere Götter anbeten soll (sprich auch Reliquien). Das klingt für mich auch irgendwo logisch.
Wenn jemand Macht haben will, hat er viel mehr davon, wenn er es den Leuten leicht macht zu glauben. Ganz nach dem Motto: Betet den heiligen König an, betet die blaue Statue an oder das goldene Kalb - oder die lilablassblaukarrierte Fahne mit dem Parteisymbol.
Folge ich den zehn Geboten, so gibt es nichts, außer Gott - und den habe ich persönlich nur erfahren, nie gesehen - das ich anbeten kann.
Und auch das ist anderes. Beten sehe ich bei Gott, eher als ein freundliches Bitten und wenn Gott es für sinnvoll hält, dann wird er darauf eingehen.
Persönlich muss ich sagen, bei allen Gebeten, die nie erhört wurden, sage ich, hat es im Nachhinein, oft sogar etwas gebracht. Ich war danach oft in einer besseren Lage - und wenn nicht, dann doch, denn habe ich etwas gelernt, wie ich das nächste Mal, besser handeln kann.

Samstag, der 23. Februar 2002, 21:58 Uhr
Name: Vincent
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Du brauchst dir aber keine Sorgen zu machen, dass Kinder "atheistisch" geprägt aufwachsen. Bei den Kinder der Atheisten ist "Gott" zu Hause gar kein Thema.

Ja, aber die Tatsache, dass Gott kein Thema ist, ist ja eine Prägung.

(Es wird auch nicht abends gebetet: "Ich bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen, denn es gibt keinen Gott!")

Naja, also ich sehe sowieso nur das Vaterunser als legitimes Gebet an - auch wenn die Fassungen im Wortlaut variieren. Das Glaubensbekenntniss sehe ich im übrigen als Kirchen-Bekenntniss an: "Ich glaube an die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen."

Mit dem Rest bin ich ja zufrieden, aber a) ich schreibe der Kirche nur zu, dass sie eine christliche Gemeinschaft sein will, aber deshalb sehe ich sie nur insofern als christliche (mehr oder minder) wohltätige Gemeinschaft, aber nicht als heilig an. Und eine Gemeinschaft der Heiligen - nun, wer heilig ist oder nicht, entscheidet nicht der Papst oder sonst wer, sondern das entscheidet Gott.

Und in ihrer Umgebung und in den Medien hören die Kinder laufend von Gott.

Ja, von welchem Gott?

Wenn eure Kinder fragen, was oder wer Gott ist, was antwortet ihr?

Samstag, der 23. Februar 2002, 21:07 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ AS:

Die Taufe hält wie eine Tattoo ein Leben lang.

Nur fuer den, der daran GLAUBT!

Man kann zwar so tun, als hätte man es nicht, aber es ist trotzdem da. Das Wasserzeichen der Taufe bleibt:

Was ist denn da noch da?
Konditionierte Einbildung!

Gott bleibt in meiner Nähe, so unsichtbar, wie auch das Wasserzeichen der Taufe ist.

Gegen Hirngespinster ist kein Kraut gewachsen.

Ich finde es klasse, dass Gott mir nicht vom Pelz rückt, er sagt: Keine Bange, ich bin ja bei dir. Wenn du mich brauchst, bin ich nur ein Gebet weit weg.

Das sagen nicht Goetter zu Dir, sondern Dein konditioniertes schizophrenes ICH; Deine Selbstreflexion in Form eines Hirngespinstes mit dem Du taeglich suggestive Konversation betreibst.
Beten ist die verbreitetste Form der subtilen Autosuggestion. Viel Spass dabei...
Ich jedenfalls weiss, warum wir die von uns gezeugten Kinder nicht taufen haben lassen!

Seitdem finde ich das mit dem Weihwasser irgendwie gut.

Ich kenne jemanden, der hat hat Kind in das Weihwasserbecken der Kirche uriniert und hat sich hinterher - beim Beobachten der GLAEUBIGEN - halb tot gelacht (ist eben alles nur Einbildung).
(Und wenn heilige Scheisse drin waer, dann... ja dann waers nicht anders).

Samstag, der 23. Februar 2002, 20:36 Uhr
Name: AS
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Das unsichtbare Tattoo .

Tattoos sind ja schwer in. Mich wundert´s, dass manche Tätowier-Studios nicht schon im Schichtbetrieb arbeiten. Viele Leute sind scharf auf diese bunten Bildchen auf der Haut, die nicht mehr weg gehen. Ein Tattoo bleibt. Da hilft kein Waschen, kein Rubbeln - das Zeichen auf der Haut geht nicht so einfach weg.
Es gibt übrigens noch ein anderes Merkmal, das viele von uns tragen, das auch nicht weggeht: Die Taufe. Ich glaube, die Taufe ist so etwas wie eine unsichtbare Tätowierung. Ein „Wasserzeichen“. Bei der Taufe verspricht man dem Kind: Gott will dein ganzes Leben für dich da sein - egal, was kommt. Die Taufe hält wie eine Tattoo ein Leben lang. Man kann zwar so tun, als hätte man es nicht, aber es ist trotzdem da.
Manche Leute vergessen es auch, denken nicht mehr dran, dass sie getauft sind. Naja. man kann ja sagen: Ich hab mich 10 Jahre lang nicht um Gott gekümmert, dann wird er auch nichts mehr von mir wissen wollen. - Nö! - Das Wasserzeichen der Taufe bleibt: Gott bleibt in meiner Nähe, so unsichtbar, wie auch das Wasserzeichen der Taufe ist.

Ich finde es klasse, dass Gott mir nicht vom Pelz rückt, er sagt: Keine Bange, ich bin ja bei dir. Wenn du mich brauchst, bin ich nur ein Gebet weit weg.
Als evangelischer Christ fand ich es immer komisch, wenn katholische Leute in ihren Kirchen so mit den Weihwasser an der Türe rumhantierten. Dann hat mir mal jemand erklärt, wozu das Wasser gut ist: Das Wasser erinnert an die eigene Taufe. So vergisst man es nicht so schnell, dass man ja getauft ist, dass Gott einen nicht verlässt. Seitdem finde ich das mit dem Weihwasser irgendwie gut.
Auch ohne Weihwasser wünsche ich euch einen schönen Abend.

Samstag, der 23. Februar 2002, 17:43 Uhr
Name: Heike J.
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Meinem Nächsten nur das zuzumuten, was ich selber gut vertrage

Nicht immer verträgt der "Nächste" aber das, was man selbst gut verträgt. Der bayerische Christ z.B. mutet seinem Nächsten das Kruzifix und die christliche Erziehung zu, weil er sie selbst gut verträgt. Und nennt dies christliche Humanität.

Samstag, der 23. Februar 2002, 17:28 Uhr
Name: Grüter Agne
E-Mail: agnes.grueter@gmx.ch
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Der Umgang mit meinen Mitmenschen ist der Grad-messer meiner Humanität. Meinem Nächsten nur das zuzumuten, was ich selber gut vertrage,ist die Voraussetzung zur wahren Humanität.

Eine gute Zeit wünscht Agnes Grüter

Samstag, der 23. Februar 2002, 15:50 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Kakadu Krokodil alias Udakak...

Vielleicht verwechselst Du Jugendfeier mit Jugendweihe?
Ansonsten halte ich es wie Heike: Wer`s braucht kann es annehmen - wer nicht, der laesst es eben bleiben. Das Gleiche gilt uebrigens fuer Weihnachten und andere religioese Riten.

Samstag, der 23. Februar 2002, 15:45 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Jugendweihe, Namensweihe ... Es ist doch erstaunlich wie krampfhaft hier Energien aufgewendet werden um Kirchen und Religionen nachzueifern...

Wer da wohl wem nacheifert?
Initialisierungsriten sind so alt wie die Menschheit.
Die Angebote des HVD stellen kein Nacheifern religioeser Sakramente dar, sie sind lediglich weltliche, atheistische Alternativen zu bestimmten Lebensthemen. Einfach mal auf die Seite www.humanismus.de gucken und sich grob informieren oder mal mit (jungen) Menschen sprechen, die sich einst fuer eine Jugendfeier entschieden hatten.
Ansonsten sind wir gerne offen fuer konstruktive Kritik.

Samstag, der 23. Februar 2002, 14:52 Uhr
Name: Heike J.
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Oh, du heiliger Wahn:

Mit feierlichen Gesängen und einer langen Prozession haben rund 100.000 Gläubige die Ankunft einer Reliquie Buddhas aus der Volksrepublik China gefeiert. Der etwa 2500 Jahre alte Finger war Jahrhunderte lang in einer Pagode in Xian eingemauert. Nun soll er die Insel Taiwan von den "Grundübeln der modernen Gesellschaft" befreien.

Samstag, der 23. Februar 2002, 13:59 Uhr
Name: Heike J.
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Folgende Mail habe ich gerade erhalten:

Die Grünen Wiener Neustadt
Wir bitten um rasche Unterstützung. Dieser Fall wird auch vom Internationalen Netz von
Amnesty Internatial betreut, wie mir von
AI Österreich (http://www.amnesty.at Tel +43-1-78008-0) bestätigt wurde.
Es geht um rasche Unterstützung!
Karl Zauner
Die Grünen Wiener Neustadt

PETITION
Appell an die Solidarität!

Es handelt sich darum, einen Brief an die nigerianischen Behörden zu schicken zu Gunsten von Safya Husseini Tungar-Tudu, einem jungen nigerianischen Mädchen, die in ihrem Land zur Todesstrafe verurteilt worden ist, weil sie schwanger wurde, ohne einen Ehemann zu haben.

Ein derartiger Fakt wird dort wie ein schwerer Akt gegen das islamische fundamentalistische Recht betrachtet, das in ihrem Land den Stellenwert des Strafrechts einnimmt. Wenn nicht ein starker internationaler Druck ausgeübt wird, wird man in etwa einem Monat Safya in einen Graben stellen, dann bis zur Mitte eingraben und sie schließlich von den Einwohnern ihres Dorfes zu Tode steinigen lassen.

Momentan ist sie in ihrem Haus eingesperrt, wo sie ihr Kind stillt, das zum Synonym der Todesstrafe geworden ist. Sie wird ihm noch einige Wochen die Brust geben dürfen, dann wird man sie in den Graben schicken und töten lassen (dies wurde von Amnesty International bestätigt).

Wir können etwas tun, indem wir an die nigerianische Botschaft in Rom schreiben, um den Präsidenten der Republik Nigeria um ihre Begnadigung zu bitten. Aber es müssen viele Briefe sein, deshalb bitte ich euch, diesen Aufruf an eure Freunde und Freundinnen weiterzuleiten (vergesst nicht die ohne e-mail-Anschluss) und sofort an die Botschaft zu schreiben. Wenn ihr nicht schnell handelt, laufen wir Gefahr, zu spät zu intervenieren.

Ein letztes Detail, wie immer bei solch einer Angelegenheit: der Vater des Kindes wurde aus Mangel an Beweisen freigelassen. "Wir können nicht am Rand des Grabens bleiben und dem neuesten Vergehen der Intoleranz, Ignoranz und Lüge zusehen! Wir müssen eine kollektive Geste der Solidarität ausführen, indem wir folgenden Brief an die:

Ambasciata della Nigeria
A l'attention de l'Ambassadeur
Via Orazio, 18
00193 Roma

senden oder folgende e-mail an : embassy@nigerian.it

Monsieur l'Ambassadeur,
Je vous prie de demander au President de la Republique du Nigeria de sauver la vie de Safya Husseini-Tungar-Tudu.
Merci !

Unterschrift

Samstag, der 23. Februar 2002, 12:34 Uhr
Name: Frank
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Dieser "Auslöser" ließ mich nur über den Tod nachdenken (ich war selbst auch in Lebensgefahr geraten) und machte mir nur klar, dass die Vorstellung eines Lebens nach dem Tod nicht in mein Weltbild passt.

Ich glaube, dass ist einer der zentralen Widersprüche des Christentums. Es geht davon aus, dass ausnahmslos jeder Mensch an einem Weiterleben nach dem Tod interessiert ist und es nichts schlimmeres gibt als das "Nichts" oder die "Hölle". Es gibt aber durchaus auch Menschen, die ein Weiterleben nach dem Tod überhaupt nicht anstreben und teilweise sogar darauf hoffen das nach dem Tod nichts mehr kommt.

Samstag, der 23. Februar 2002, 12:23 Uhr
Name: Heike J.
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So ähnlich hab ich mich doch auch ausgedrückt, oder

Wollte es nur noch mal bekräftigen.

Auslöser war doch scheinbar der Tod Deines Kindes.

Dieser "Auslöser" ließ mich nur über den Tod nachdenken (ich war selbst auch in Lebensgefahr geraten) und machte mir nur klar, dass die Vorstellung eines Lebens nach dem Tod nicht in mein Weltbild passt. Ich stellte nicht etwa die Frage: Wie kann mir so ein Leid passieren, wenn es doch einen allgütigen Gott geben soll? Es gibt nun mal viele Schwangerschaften, die nicht gut ausgehen. Es war ein unschöner Teil meines Lebens, den ich aber recht gut verarbeiten konnte. Als "Alptraum" würde ich es eigentlich nicht bezeichnen.

Der entscheidende Auslöser war tatsächlich die Examensarbeit über biblische Quellenkritik des befreundeten Theologen ;-)

Nein, aber in der Regel bezwecken die Organistoren was damit. Es ist m.E. eine Form von Einflußnahme auf lebenunerfahrene Menschen um ihnen ein bestimmtes Weltbild aufzudrängen,

Bei der Jugendweihe mag das stimmen. Die Namensfeiern sind wohl mehr kleine Familienfeiern.
So wie die Taufe halt, nur dass das Kind dadurch nicht gleich Zwangsmitglied der Organisation wird und Beträge zahlen muss, sobald es eigenes Geld verdienst. ;-)

Samstag, der 23. Februar 2002, 12:08 Uhr
Name: Frank
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Die Antipathie gegen die Kirche(n) war nicht Auslöser, sondern Folge meiner Wissensvermehrung im Laufe der letzten Jahre.

So ähnlich hab ich mich doch auch ausgedrückt, oder? Auslöser war doch scheinbar der Tod Deines Kindes. Und das sich so ein Alptraum nicht mit dem unversalen Anspruch religiöser Heilslehren vereinbaren läßt ist durchaus plausibel.

Mit den Riten kann ich persönlich nix anfangen, aber wer's halt braucht. Und warum sollten da nicht Nicht-Gläubige auch ihre Riten und Feiern schaffen. Hat doch keiner ein Monopol drauf?

Nein, aber in der Regel bezwecken die Organistoren was damit. Es ist m.E. eine Form von Einflußnahme auf lebenunerfahrene Menschen um ihnen ein bestimmtes Weltbild aufzudrängen, was dabei (wie schon erwähnt) kräftig "beweihräuchert" wird.

Samstag, der 23. Februar 2002, 11:06 Uhr
Name: Heike J.
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als reine Antipathie gegen die Kirche

Die Antipathie gegen die Kirche(n) war nicht Auslöser, sondern Folge meiner Wissensvermehrung im Laufe der letzten Jahre.

Mit den Riten kann ich persönlich nix anfangen, aber wer's halt braucht. Und warum sollten da nicht Nicht-Gläubige auch ihre Riten und Feiern schaffen. Hat doch keiner ein Monopol drauf?

Wen meint Udakak eigentlich mit "Sekte"? "Der Humanist" ist noch nicht einmal eine Organisation - (flüster: vielleicht sind wir ja ein Geheimbund flüsterende)

Samstag, der 23. Februar 2002, 09:44 Uhr
Name: Frank
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Von irgendwelchen "Weihen" halte ich auch nichts.
Hat was von (Selbst)Beweihräucherung und das ist mir zuwider.

Samstag, der 23. Februar 2002, 09:41 Uhr
Name: Frank
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>>Ein Auslöser, über Glauben nachzudenken, war der Tod meines ersten Kindes kurz nach der Geburt. <<

Hallo Heike,

ich hab mir schon gedacht, dass bei Dir mehr dahintersteckt als reine Antipathie gegen die Kirche. Bei mir wars auch eine ganze Serie von Schicksalsschlägen, die mich dazu gebracht hat meinen ohnehin recht halbherzigen christlichen Glauben zu überdenken.
Ich habe meinen Standpunkt allerdings noch nicht eindeutig gefunden und werde ihn wahrscheinlich auch nie finden. Von daher muß ich mich wohl mit der altbekannten Phrase zufriedengeben:

Ich weiß, das ich nichts weiß:-)

Samstag, der 23. Februar 2002, 09:26 Uhr
Name: Heike J.
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Von einem Plüschtier hat so ein Kleinkind immerhin mehr als von sinnloser Wasserplemperei, oder? Was sinnvoll bzw. sinnlos ist, hängt immer vom Standpunkt des Betrachters ab. Vom Standpunkt des Säuglings ist alles sinnlos (außer dem Kuscheltier ;-)).
Udakak betrachtet vom Standpunkt der Konkurrenz.

Samstag, der 23. Februar 2002, 09:03 Uhr
Name: Frank
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>>>heute schon die Welt gerettet? Ihr mit Eurem pseudohumanistischen Gefasel seid doch eigentlich auch nicht mehr, als ein x-beliebige Sekte. <<<

Wie wärs denn wenn Sie uns erstmnal ihr eigenes Weltbild offenbaren bevor Sie anfangen hier herumzupolemisieren?
Welcher Sekte gehören Sie denn an? Einer der großen? Ich lese in diesem Gästebuch schon länger und meistens haben Beiträge dieser Art einen christlich-fundamentalistischen Hintergrund.
Wie siehts denn aus bei Ihnen?

Samstag, der 23. Februar 2002, 02:24 Uhr
Name: Lidokork Udakak
E-Mail: lidokork@udakak.info
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Ich bitte Euch

Jugendweihe, Namensweihe ... Es ist doch erstaunlich wie krampfhaft hier Energien aufgewendet werden um Kirchen und Religionen nachzueifern und im Endeffekt nur ein Ergebnis zu erzielen, das absolut sinnentleert ist (Plüschtier, die große humanistische Tradition, oder wie?)!!

Fassungslose erstaunt, Lidokork Udakak

Freitag, der 22. Februar 2002, 22:20 Uhr
Name: Heike J.
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Die meisten Jugendlichen können sowohl auf Jugendfeier als auch auf Konfirmation dankend verzichten. Das einzige, was sie zur Teilnahme bringt, sind die Geschenke. Bei beiden Feiern. ;-)

Freitag, der 22. Februar 2002, 21:56 Uhr
Name: AS
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